Sportabzeichen in Zeiten der Viruskrise
Bild: Wieneke
Wird es so vorerst nicht geben: Weitsprung und andere Prüfungsabnahmen im Rahmen der Sportabzeichenaktion. Der Gemeindesportverband hofft darauf, auf alternativem Weg die Langenberger in Bewegung zu bringen.
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Am Siebten des Wonnemonats müssen in Folge der Corona-Pandemie diesmal die Breiten- und Gesundheitssportler aller Altersgruppen ebenso wie die ehrenamtlichen Prüfer des Gemeindesportverbands (GSV) – vorerst – daheim bleiben.

Skepsis bei den Organisatoren

Jürgen Fleischer, Vorsitzender des GSV, ist skeptisch, ob es am Tag nach den geplanten Beratungen, wie es mit der Kontaktsperre weitergeht, skeptisch. „Mit Sicherheit werden mit Blick auf den aktuellen Stand der Corona-Pandemie keineswegs die Sportplätze, Sporthallen und Schwimmbäder wieder geöffnet“, meint Fleischer. Doch er sieht unter strikter Beachtung aller bisher verpflichtenden Sicherheitsmaßnahmen kleine Lichtblicke in Bezug auf den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens im Jahr 2020.

Für Jürgen Fleischer bieten die örtlichen Verhältnisse Möglichkeiten für das Ablegen einiger Prüfungen, ohne dabei aktuelle Verhaltensregeln zu missachten: „Dabei stehen stets lediglich ein Prüfer und ein Sportler unter Einhaltung der verordneten Mindestabstände im Zentrum“, beschreibt er seine Überlegungen. Möglich wären so die Einzelabnahmen auf den seit Jahren vermessenen Strecken in der Ausdauerdisziplin Radfahren und im 200-Meter-Radsprint, aber auch ein 3000-Meter-Lauf sei realistisch. Dieser müsste dann aber im Einzelstart auf Geh- und Radwegen erfolgen.

Alternativen mit Viel Aufwand verbunden

Für Jürgen Fleischer sind das konkrete Möglichkeiten für einen eingeschränkten „Individual-Sportabzeichen-Start 2020 unter Corona-Bedingungen“. Organisatorisch wäre das alles zwar mit etwas Aufwand verbunden. „Das lohnt sich aber, birgt es bei Beachtung aller Vorschriften keine gesundheitlichen Gefahren für die Partner“, sagt Fleischer.

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