Tiger und Co. auf Jagd nach süßer Beute
Bild: Nienaber
Besonders viel Süßes hatten die kleinen "Brinkmänner" beim Rosenmontagsumzug in Langenberg auf der Hauptstraße einzusammeln.
Bild: Nienaber

 Dafür haben die mehreren Hundert Zuschauer gesorgt, die für den närrischen Lindwurm der kleinen „Brinkmänner“ am Straßenrand Spalier standen. Nanu, ein Känguru in Langenberg? Und gleich dahinter Tiger, Bär und Co., die auf der Jagd nach Zuckrigem wild umherspringen und daher trotz des eisigen Winds, der durch die Straßen weht, schon nach kurzer Zeit mächtig ins Schwitzen kommen. Wie kann das sein? Na klar, es ist Karneval, und da begegnet man so mancher bunten Gestalt. Die kleinsten Jecken der Gemeinde haben bei ihrem Griff in die Kostümkiste wieder Kreativität bewiesen.

„Alle Blicke auf mich!“

Während die einen aus der frostigen Not eine Tugend machten und in dicke Ganzkörperkostüme schlüpften, zogen es andere vor, sich besonders bunt und auffallend zu verkleiden, getreu dem Motto: alle Blicke auf mich! Erlaubt war, was gefiel. Zu den Klängen des Langenberger Spielmannszugs und der Jugendblaskapelle bahnten sich die Jungen und Mädchen der Brinkmannschule, vornweg an der „Kamellenfront“ die Erstklässler, sowie die Gruppen der Langenberger Kindertageseinrichtungen ihren Weg durchs Dorf. Erste Station auf dem süßen Beutezug war das Altenpflegeheim St. Antonius. Schon nach der Stippvisite dort war den Jecken klar: „Mit leeren Tüten gehen wir nicht nach Hause.“

Es regnet Bonbons und Lutscher

Einem wahren Bonbon-Regen mussten die kleinsten „Brinkmänner“ an der Spitze des närrischen Lindwurms auf der Hauptstraße über sich ergehen lassen. Zum Glück hatten sich die Langenberger aber so gut vorbereitet und viele Süßigkeiten mit dabei, dass auch noch die hinteren Fußgruppen etwas von dem ersehnten Wurfgut abbekamen. Erstmals auf einer leicht verkürzten Strecke ging es für die Jungen und Mädchen begleitet von ihren Eltern und Lehrern noch zum Rathaus. Nicht ohne Grund, denn dort wartete schon die versammelte Verwaltungsmannschaft der Gemeinde mit Bonbons, Lutschern und Co. auf die Kinderkarnevalisten. Mit diser Stärkung an Bord marschierten die Kleinen zurück zum Pausenhof, wo zum Abschluss des närrischen Treibens ein Karnevalsparty gefeiert wurde.

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