Tollkühne Männer auf fliegenden Mähern
Bild: Wieneke
Die Fahrer boten den Zuschauern eine gute Show. Kein Pilot gab freiwillig einen Millimeter nach.
Bild: Wieneke

– das waren die Markenzeichen des neunten Rasenmähertrecker-Rennens um den „Großen Preis von Benteler“ am Sonntag. Als überlegene Sieger wurde erneut das „Racing-Team Langenberg“ mit den Fahrern Dustin Grabowski und Frederic Steiling, das Siegerpaar der „Schlammschlacht von Benteler“ aus dem vorigen Jahr, gefeiert.

Kräftiger Regenguss

 „Der Wettergott spielt heute mit“, freuten sich die erfahrenen Organisatoren Christian Beerhues und Holger Kröger bei der Begrüßung der großen Zuschauerkulisse mit mehreren Hundert Menschen aller Altersgruppen. Doch ganz behielt das engagierte Team nicht recht: Zur Siegerehrung öffnete Petrus doch die Himmelsschleusen für einen kräftigen Regenguss. Die Rennpiste auf der Holtkemper-Wiese, zwischen dem Schützenplatz und der Bentelerstraße gelegen, präsentierte sich im satten Grün und war für das einstündige Rennen der Aufsitz-Rasenmäher bestens präpariert. So erlebten die Zuschauer ein spektakuläres Rennen, gespickt mit vielen Überraschungen und Höhepunkten. Von tosendem Beifall begleitet begann der „Benteleraner Start“: Einer der Piloten hatte zunächst mit seinem Teamkollegen auf dem Rücken eine bestimmte Strecke zu laufen und danach allein einen Spurt bis zu den am gegenüberliegenden Ende der Piste abgestellten „Boliden“ hinzulegen.

Kampf um die Plätze

Dann begann das einstündige, spektakuläre Rennen mit den schnellen und mit großem technischen Geschick aufgemotzten Aufsitz-Rasenmähern – gesteuert von jeweils zwei Piloten bei fliegendem Fahrerwechsel. Bei dem schnellen Rennen mit spannenden Positionskämpfen erwiesen sich die Fahrer zwar als „tollkühne Männer auf ihren fliegenden Mähern“, zeichneten sich aber durch hohes fahrerisches Können und vor allem Fairness bei den, von Zuschauerapplaus begleiteten Positionskämpfen aus. Zudem hatten sie auch in diesem Jahr drei heitere Spiele zur Freude von Jung und Alt zu absolvieren: Es galt, eine Schraubenmutter auf einer langen Gewindestange zu drehen, einen Tischtennisball durch einen Feuerwehrschlauch zu schieben und die berüchtigten zehn Umdrehungen um die eigene Körperachse zu überstehen.

Resultate

Die Ergebnisse des neunten „Großen Preises von Benteler“ für Rasenmähertrecker: 1. „Racing-Team Langenberg“ (51 Runden), Fahrer Dustin Grabowski und Frederic Steiling, 2. Team „Willi“ (47 Runden), Fahrer Raimund Kathöfer und Henrik Lütke-Bornefeld, 3. Team „Die Passgäng“ (46 Runden), Fahrer Ralf Paßgang und Michael Beerhues, 3. Team „Herbie“ (46 Runden), Fahrer Felix und Niklas Lütke-Bornefeld, 5. Team „Thron 2011/2012“ (44 Runden), Fahrer Reinhard Helfgerd und Jürgen Niehüser, 6. Team „Firefighter“ (33 Runden), Fahrer Gunnar Vorwerk-Handing und Stefan Niehüser, 6. Team „Schatzi“, Thron 2010/2011 (33 Runden), Fahrer Manfred Bauer und Frank Forthaus, 8. Team „Krombacher“ (21 Runden), Fahrer Frank Brüggemann und Ralf Feldhaus, 9. Team „Baccardi Cola“ (5 Runden), Fahrer Hendrik Sudkemper und Guido Laumeier

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