Träger schaut zum OVG in Münster
Die Proteste der 13 Elternpaare aus Langenberg könnten   noch zum Erfolg führen. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück wird vielleicht doch Bustransportkosten für Realschüler übernehmen.

Die Stadtverwaltung hatte bislang argumentiert, in Langenberg entstünde mit der Gemeinschaftsschule eine gleichwertige Einrichtung wie die Osterrath-Realschule. Langenberger Schüler müssten also nicht in der Nachbarstadt unterrichtet werden. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hatte in einem Urteil die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule im sauerländischen Finnentrop als rechtswidrig betrachtet. Jetzt ist das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Zug.

Grundsatzentscheidung

 „Wird die Gemeinschaftsschule grundsätzlich anerkannt, haben wir eine Entscheidungsgrundlage“, sagte Martin Pollklas, Sprecher der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Denkbar ist auch, dass die NRW-Landesregierung die Gemeinschaftsschule von ihrem bestehenden Testphasen-Status zu einer im Landesgesetz verankerten Schulform befördert. Dann würde das Schulträgerprinzip greifen, und die Stadt müsste zahlen.

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