UWG setzt auf Transparenz und Bürgernähe
Bild: Nienaber
Wollen sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern an der weiteren Entwicklung der Gemeinde arbeiten: Silvio Braunholz, Andrea Wachter, Marita Bücker, Ulrich Kambach, Rolf Herrmann, Birger Rosenau, Heribert Neukirch, Bürgermeisterin Susanne Mittag, Anne Wennemann, Dr. Thomas Wöhning, UWG-Vorsitzender Heinz Lütkehellweg und Fraktionsvorsitzender Thomas van den Bongard (v. l.).
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Dementsprechend sei das Wahlprogramm für den bevorstehenden Urnengang am 25. Mai von einem vielköpfigen Team zusammengestellt worden. Nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern an der weiteren Entwicklung arbeiten, das haben sich die Unabhängigen Wähler mit Bezug auf zahlreiche Themenfelder auf die Fahnen geschrieben. Dieses trifft insbesondere auf den Bildungssektor zu.

Die Gemeinschaftsschule Langenberg sei auf einem guten Weg, das belegten die konstant hohen Anmeldezahlen, wie Bürgermeisterin Susanne Mittag erläutert. „Wir dürfen aber nicht aufhören, in die Ausstattung zu investieren“, fügt Dr. Thomas Wöhning hinzu. Es gelte den Vorsprung zu nutzen, den die Schule gegenüber später gestarteten Gesamt- oder Verbundschulen habe, sagt der Bildungsfachmann der UWG. Auch den Grundschulstandort Langenberg sieht die UWG gut aufgestellt. „Solange es machbar ist, werden wir dafür kämpfen, dass die Schule in Benteler erhalten bleibt“, betont Fraktionsvorsitzender Thomas van den Bongard. Mit der Errichtung des Schulverbunds sei der erste richtige Schritt getan.

Sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, die Ansiedlung neuer Unternehmen, 50 000 Quadratmeter hinzugewonnene Gewerbefläche in den vergangenen zehn Jahren: Der Wirtschaftsstandort Langenberg habe sich gut entwickelt, sagt Susanne Mittag. Diese positiven Vorzeichen heiße es nun zu nutzen. „Die Entwicklung der Wirtschaft hängt vom Umfeld ab. Die von der Gemeinde vorgegebenen Rahmenbedingungen sind ein immenser Faktor“, erläutert Thomas van den Bongard. Dementsprechend müsse alles daran gesetzt werden, diese zu verbessern. Dazu zählen laut Bongard der Ausbau der Breitbandversorgung und die Fortführung „kurzer Wege zwischen den Gewerbetreibenden und der Verwaltung“.

Klar positionieren sich die Unabhängigen Wähler zum Thema Aldi-Neubau. „Ein Abriss des bestehenden Gebäudes, um an selber Stelle neu zu bauen, wäre betriebswirtschaftlicher Unsinn“, meint Dr. Thomas Wöhning. Die Ansiedlung eines Drogeriemarkts an dieser Stelle oder anderer geeigneter Einzelhändler würde die Nahversorgungssituation stärken und die Attraktivität der Gemeinde erhöhen.

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