Umweltbewusstsein lenkt Investitionen
Bild: Ebert
Urkunden für ein umweltbewusstes Denken und Handeln: (v. l.) Peter Knoblauch, Jürgen Schürmann, Ulrich Brede und Susanne Mittag vor der Verwaltung, Werner Frenser, RWE-Vertreter Manfred Rickmann und Adelheit Frenser.
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Manfred Rickhoff von den RWE überreichte im Rathaus die drei Auszeichnungen, die durch einen Geldpreis von insgesamt 1000 Euro aufgewertet werden. „Mehr Energieeinsparung, mehr Umweltschutz“, sagte der Vertreter der Energiewirtschaft. Mit dem Klimaschutzpreis 2011 wolle der Konzern Projekte sowie Leistungen fördern, die den Klima- und Umweltschutz verbessern.

Schwachstellen ausmerzen

Bürgermeisterin Susanne Mittag lobte das Engagement und unterstrich, dass die Gemeinde selbst bemüht sei, in den eigenen Immobilien entsprechende Schwachstellen auszumerzen. Peter Knoblauch hatte sich mit der Installation einer Photovoltaikanlage beworben, die auf dem Dach seines Hauses 8200 Kilowattstunden Strom erzeugen soll. Die Anlage produziert mehr als doppelt so viel Energie als der Fünf-Personen-Haushalt verbraucht. Zur CO2-Reduzierung tragen die umfangreichen Umbauarbeiten am Haus von Jürgen Schürmann bei. Er hat bei seinem Altbau die Dämmung verbessert, die Fenster zum Teil vergrößert und ausgetauscht, und die Heizung wurde auf Scheitholz mit Pufferspeicher umgestellt. Eine Solaranlage sorgt für warmes Wasser.

Impuls für Bürger

Adelheid und Werner Frenser haben in ihrem Heim Energiesparlampen eingesetzt, ein Solarsystem installiert und in eine Gas-Brennwerttechnik als Heizsystem investiert. Die Photovoltaikanlage entlastet nach Frensers Angaben die Umwelt um jährlich 5200 Kilogramm CO2. Verwaltung und RWE hoffen, dass von diesen persönlich motivierten Investitionen Impulse an andere Bürger ausgehen.

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