VDK weiterhin auf Erfolgskurs
Bild: Engelbrecht
Vor 15 Jahren hat Karl-Heinz Asbeck den Vorsitz des VDK Ortsverbands Langenberg-Benteler übernommen, vor sieben Jahren auch den des Kreisverbands Gütersloh. Seitdem sind die Mitgliederzahlen rasant gestiegen.
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Asbeck selbst kannte den Verband zuvor gar nicht. Erst durch einige Erkrankungen wurde Asbeck darauf aufmerksam und holte sich Hilfe. So bekam er sowohl den Schwerbehindertenausweis als auch seine Rente schnell beantragt und bewilligt.

Obwohl er noch Neumitglied war, wurde er 2002 als stellvertretender Vorsitzender vorgeschlagen und gewählt. „Man kannte mich hier“, erinnert sich Asbeck und lacht. Ein Jahr später übernahm er dann das Amt des Vorsitzenden. Mit den Neuwahlen ging auch ein Austausch des gesamten Vorstands einher. „Wichtig war es, Leute ins Boot zu holen, die mitanpacken können und Beziehungen haben“, betont Asbeck.

Und das zahlte sich aus. Innerhalb kurzer Zeit sei der Ortsverband auf mehr als 100 Mitglieder gewachsen. Dass es mittlerweile 219 sind, erfüllt den Langenberger mit Stolz. Ein Ende sei nicht in Sicht. „Der Verband wächst und wächst und wächst“, berichtet er.

„Ich hatte Angst“

Nachdem er zwei Jahre als Stellvertreter des Kreisverbands Gütersloh fungiert hatte, ließ er sich 2011 dazu überreden, auch dort den Vorsitz zu übernehmen. „Ich hatte Angst. Ich traute mir diese Aufgabe nicht zu“, erinnert er sich. Diese Nervosität hielt zunächst bei allen Auftritten an. „Auch nach den ersten zwei Jahren habe ich jedesmal noch gezittert.“

Heute ist all das Routine und Asbeck froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Auch auf Kreisebene sind die Mitgliederzahlen in die Höhe gegangen – von 3500 (2011) auf nun mehr als 5000.

Nachfrage ist stark gewachsen

Abgesehen vom Engagement der Vorstandsmitglieder führt Asbeck den Erfolg auch auf deren vielfältige Kontakte sowie auf die Werbemaßnahmen zurück, die der Verband gezielt in Angriff nimmt. Zeitungen und Radiosender werden für Berichte eingeladen, und bei Veranstaltungen ist der Verband mit Infoständen präsent. Regelmäßige über das Jahr verteilte Aktionen wie Weihnachtsfeier und Ausflüge bieten potenziellen Mitgliedern zusätzliche Anreize.

„Die Resonanz ist groß. Bei der Weihnachtsfeier waren 99 Mitglieder da. Das gibt es bei keinem anderen Ortsverband“, sagt Asbeck. Mehr Mitglieder bedeutet allerdings auch mehr Bedürftige. „Die Nachfrage ist stark gewachsen.“ Oft handele es sich dabei um ältere Menschen, die nicht rechtzeitig vorgesorgt haben.

Mit dem steigenden Interesse ist auch das Arbeitspensum gewachsen. Zweimal im Monat bietet der Verband Sprechstunden an. Allein vormittags kommen laut Asbeck rund 70 bis 80 Bürger vorbei, nachmittags noch einmal um die 50.

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