Verwaltung legt hohes Tempo an den Tag
Bild: Gemeinde Langenberg
Anerkennung: Als mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung ist die Langenberger Rathausmannschaft zertifiziert worden. Das Bild zeigt (v. l.) Rolf Mestekemper (Gemeinde Langenberg), Herbert Wüster (bisheriger Geschäftsführer der Gütegemeinschaft), seine Nachfolgerin Madita Beekmann, Bürgermeisterin Susanne Mittag sowie die Fachbereichsleiter Dirk Vogt und Peter Schaumburg.
Bild: Gemeinde Langenberg

Dass sie die Belange mittelständischer Unternehmen ernst nehmen, zeigen Kommunen mit dem Siegel „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“. Mit eben solchem ist die Langenberger Verwaltung ausgezeichnet worden. „Mit dem Gütezeichen dokumentieren Sie, dass sie die Qualität ihrer Verwaltungsleistungen regelmäßig überprüfen und sich für die Optimierung von Prozessen einsetzen“, erläuterte Madita Beekmann, Geschäftsführerin der Gütegemeinschaft „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen“. Für Beekmannn war es einer der ersten Siegelübergaben. Sie löst den bisherigen Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Herbert Wüster ab, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand wechselt.

Mit dem Siegel verpflichtet sich die Langenberger Rathausmannschaft zu 14 Serviceversprechen, die den Gewerbetreibenden den Umgang mit der Verwaltung erleichtern sollen. Dazu zählen unter anderem kurze Wartezeiten bei Anfragen, zügige Bezahlungen eingegangener Rechnungen sowie eine Kundenzufriedenheitsbefragung. „Transparente und schnelle Verwaltungsabläufe sind ein wichtiger Standortfaktor, den wir unseren heimischen Unternehmen anbieten“, unterstreicht Rathausmitarbeiter Rolf Mestekemper. Die Einhaltung der Bestimmungen wird regelmäßig durch ein neutrales Prüfinstitut überwacht.

Durch die Dokumentation der Tests wird die Leistungsfähigkeit der Verwaltung objektiv messbar und deutschlandweit vergleichbar. Durch die Umsetzung der Serviceversprechen schafften Kommunen mehr Transparenz in Verwaltungsleistungen und gäben durch feste Terminzusagen mittelständischen Unternehmen zeitliche und finanzielle Planungssicherheit, betonte Madita Beekmann. Der regelmäßige Austausch biete den beteiligten Kommunen zudem die Möglichkeit für Anregungen und Kritik.

Derzeit tragen 15 Städte und 22 Kreise in neun Bundesländern das Gütezeichen. Die Grundlage hierfür bilden die Prüfbestimmungen, die gemeinsam vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung sowie der Gütegemeinschaft „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen“ entwickelt wurden. „Die Ergebnisse zeigen uns an, in welchen Bereichen wir gut aufgestellt sind oder wo gegebenenfalls gegengesteuert werden muss“, erklärt Rolf Mestekemper.

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