Volksbank-Chef pocht auf „Fairplay“
Mit Blumensträußen und Wein gratulierten die Vorstände der Volksbank Rietberg den Jubilaren aus Mastholte und Langenberg. Das Bild zeigt (v.l.) Vorstand Wolfgang Hillemeier, Heinrich Brinkmeier, Hugo Herbort, Franz Tappe, Hermann Strathaus, Günter Buske, Anton Berhorst, Werner Meier, Heinrich Sudahl, Heinrich Kramer, Werner Katscher, Hermann Wölki, Stephan Pagenkemper, Hubert Quinke, Heinrich Woste, Aufsichtsratsvorsitzender Hugo Dieding, Aufsichtsratsmitglied Gerd Stöppel und Bankvorstand Andreas Heinze.

Schützenoberst Gerd Stöppel war es auch, der in seiner Eigenschaft als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Rietberg die 650 Mitglieder begrüßte und danach die Leitung der Versammlung übernahm. Bevor Entertainer und Stimmen-Imitator Jörg Hammerschmidt sein aktuelles WM-Programm „Profis am Ball“ zum Besten gab, informierte Vorstand Andreas Heinze die Bankteilhaber über Verlauf und Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahrs und den aktuellen Stand der Fusion mit der Spadaka Schloß Holte-Stukenbrock („Die Glocke“ berichtete).

Beim Blick auf die gegenwärtige Situation in der Kreditwirtschaft griff Heinze in seiner Rede auf Begriffe aus der Fußballsprache zurück. So beklagte der Bankleiter beispielsweise mit Blick auf staatlich gestützte Kreditinstitute „mangelndes Fairplay“ in der Branche. Im Interesse gleicher Chancen für alle Marktteilnehmer forderte er nach dem Vorbild des Fußballs ein einheitliches, für alle gültiges Regelwerk und eine strikte Überwachung und Einhaltung desselben.

Doch bei aller Kritik am aktuellen Branchengeschehen: Die Volksbank Rietberg ist mit ihrem bewährten Geschäftsmodell auch im Jahr 2013 gut gefahren. „Sich selbst treu bleiben und nur die Geschäfte machen, die man auch versteht – das war, das ist und das bleibt unser Erfolgsgeheimnis“, erklärte Heinze.

Festlicher Höhepunkt der Versammlung war danach die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für ein halbes Jahrhundert Treue zur heimischen Kreditgenossenschaft sprachen Aufsichtsrat und Vorstand folgenden Jubilaren Dank und Anerkennung aus: Anton Berhorst, Heinrich Brinkmeier, Wilhelm Brormann, Günter Buske, Aloys Deppe, Hugo Herbort sen., Edmund Karch sen., Werner Katscher, Josef Kleinelüning, Heinrich Kramer, Hans Laukemper, Werner Meier, Wilhelm Naber, Stephan Pagenkemper, Hubert Quinke, Hubert Röhr, Johannes Rübbelke, Theresia Scharf, Hermann Strathaus, Heinrich Sudahl, Franz Tappe, Josef Tölle, Gerhard Wemhoff, Katharina Wiesbrock, Hermann Wölki und Heinrich Woste.

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