Voll und ganz auf Mozart eingestimmt
Wie zu Zeiten des Musikgenies aus Salzburg: Mit Mozarts „Missa brevis in D“ gestaltet der Langenberger Kirchenchor im Wechsel mit Solisten, Violinen und Orgel das Festhochamt am Ostersonntag ab 10.30 Uhr in der St.-Lambertus-Kirche. Leiter Roland Orthaus hat mit der Sängergemeinschaft ein intensives Probenwochenende gestaltet. Dazu gehörte auch ein Maskenball im Outfit wie zu Mozarts Zeiten.

Intensiv hat sich die Singgemeinschaft darauf vorbereitet und darf auf weitere Mitwirkende zählen. Im lebendigen Wechselspiel zwischen Chor und Solisten-Quartett wird das Werk von der Orgel und zwei Violinen begleitet. Als Solisten wurden die aus Mastholte stammende Sopranistin Christiane Canstein (Hamburg), Ina Susanna Hirschfeld als Altistin (Münster), der Tenor Stephan Hinssen (Warendorf) und für den Bass-Part Enno Kinast (Münster) gewonnen. Die Violinen spielen Anna Scherzer und Benita Schlenker (beide Bielefeld), während Claus Canstein (Hamburg) an der Orgel den Kirchenchor instrumental unterstützt.

Probenwochenende in Hardehausen

Seit Jahresbeginn bereitet Chorleiter Roland Orthaus die Sänger von St. Lambertus Langenberg auf dieses festliche Ereignis vor. Sich voll und ganz auf das Projekt einlassen zu können, stand im Mittelpunkt eines Probenwochenendes, das die Mitwirkenden im Jugendhaus Hardehausen verbracht haben. Um den besonderen Esprit der Musik, der Person Wolfgang Amadeus Mozart und der damaligen Zeit zu erfahren sowie zu verinnerlichen, haben die Langenberger unter anderem Dokumentationen und Musikaufnahmen studiert. Am Abend stand zudem ein Maskenball im entsprechenden Outfit auf dem vielfältigen Probenprogramm.

Zur Unterstützung hatte sich Kirchenmusiker Orthaus die Dienste des aus Lippstadt stammenden und in Hamburg wohnenden Claus Canstein gesichert. So konnten die Stücke der Mozart-Messe intensiv in den jeweiligen Stimmen geübt werden. Darüber hinaus wurde weiter am speziellen Klang der Einzelnen sowie des Chors als Gesamtkörper gearbeitet. Die Proben mit Klavierbegleitung sowie auch a capella fanden in verschiedenen Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters statt. So wurden unterschiedliche Klangräume erlebbar.

Musik noch immer emotional erlebbar

Im Rahmen einer spirituellen Phase in der modernen Kirche des Bildungshauses verinnerlichten die Sänger das Chorwerk des in Salzburg geborenen Genies. Dabei wurde deutlich, wie persönlich und emotional diese mehr 250 Jahre alte Musik Mozarts auch heute noch erlebt werden kann – das wurde zusätzlich bestätigt durch entsprechend spontane Reaktionen einer Gruppe Jugendlicher, die dort zufällig anwesend war.

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