Weitere Parkplätze für die Hauptstraße
Bild: Nienaber
Freigegeben wurden am Freitagnachmittag die ersten beiden der insgesamt vier zusätzlichen Parkflächen entlang der Hauptstraße. Handlungsbedarf, zusätzliche Abstellflächen für die Autos herzurichten, hatte eine Standortumfrage Anfang des Jahres aufgezeigt.  
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Ganz so umfangreich, wie noch vor Wochen geulkt, gestaltet sich die Maßnahme jedoch nicht. Bis zu 20 zusätzliche Parkplätze durch eine durchgehende Randstreifenlösung könnten an der Hauptverkehrsader geschaffen werden, mutmaßte „Die Glocke“ am 1. April. Tatsächlich werden es vier. Zwei sind am Freitag bereits freigegeben worden. Zwei weitere sollen auf der Nordseite der Ortsdurchfahrt in Höhe der Neubauten in Nachbarschaft zur Volksbank in der kommenden Woche fertiggestellt werden.

Kreis muss Grund erwerben

Um das Projekt umsetzen zu können, mussten im Vorfeld einige Vorkehrungen getroffen werden. Unter anderem hat der Kreis Gütersloh zusätzlichen Grund von den dortigen Immobilienbesitzern erworben, um als Baulastträger den Radweg nach hinten verschwenken zu können. Andernfalls wäre nicht genügend Raum geblieben, um Parkstreifen und Radweg in erforderlicher Breite Realität werden zu lassen.

Dass sich Kreis, Gemeinde und Immobilienbesitzer verhältnismäßig schnell einig geworden sind, dürfte auch daran liegen, dass in einem Gebäude im Erdgeschoss eine gewerbliche Nutzung vorgesehen ist, unmittelbar am Geschäft angelegte Parkplätze jedoch Mangelware sind.

Handlungsbedarf, zusätzliche Abstellflächen für Kunden der heimischen Kaufmannschaft herzurichten, hatte eine Standortumfrage Anfang des Jahres aufgezeigt. In deren Rahmen waren die Langenberger Gewerbetreibenden aufgerufen, sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Wirtschaftsstandorts zu benennen.

Keine Sperrungen

Die geringe Anzahl an Parkplätzen im Dorfkern fand sich in der Reihe der Probleme, die es abzustellen gelte, ganz oben. Anders als im „Glocke“-Aprilscherz vermutet, geht die Maßnahme nicht mit einer Sanierung der Hauptstraße einher. Auch muss die Ortsdurchfahrt nicht erneut wochenlang gesperrt werden. Sämtliche Arbeiten, für die die Gemeinde Baulastträgerin ist, erledigt die beauftragte Firma Sudahl aus Mastholte bei fließendem Verkehr.

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