Zebrastreifen wird 50 Meter versetzt
Bild: Nienaber
Die Rufe der Befürworter sind erhört worden. Im Zuge der Hauptstraßensanierung wird auch künftig ein Zebrastreifen im Herzen der Gemeinde berücksichtigt. Allerdings soll dieser weiter westlich in Höhe des SB-Markts auf den Asphalt gepinselt werden.  
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Nachdem zuletzt der Seniorenbeirat das Festhalten am Zebrastreifen gefordert hatte („Die Glocke“ berichtete), wollen auch der Grundschulverbund und die Bündnisgrünen die Sicherheit der Fußgänger weiter gewährleistet sehen. Entsprechende Anträge zum Erhalt oder zur Verlegung des Fußgängerüberwegs sind im Rathaus eingegangen. „Unsere Kinder queren die Hauptstraße regelmäßig morgens, mittags und nachmittags vor und nach dem Unterricht. Nachmittags werden zudem die Sporteinrichtungen sowie das Schulgebäude stark von Vereinen und anderen Institutionen genutzt, die von unseren Kindern intensiv in Anspruch genommen werden“, schreiben Schulleiterin Berna Masjosthusmann sowie Beate Roth und Meike Slaby-Sandte als Vertreterinnen der Schulpflegschaft.

„Abwarten ist keine Option“, meinen die Langenberger Bündnisgrünen. Ohne die bestehende Querungshilfe oder eine adäquate Alternative könne davon ausgegangen werden, dass Bürger ohne Hilfe die Straße passieren werden und somit ein größeres Gefahrenpotenzial entlang der Hauptstraße entsteht. Das neue Baugebiet „Haselkamps Wiese“ mit dem neuen Awo-Kindergarten, Seniorenwohnungen und vielen Familien werde die Entwicklung forcieren, erläutert Fraktionsvorsitzender Edgar Klose.

Wie Bürgermeisterin Susanne Mittag im Rahmen der jüngsten Bauausschusssitzung verkündete, wurden die Rufe nach einer sicherer Fußgängerwelt in Langenberg seitens des Kreises als Straßenbaulastträger gehört. Nach mehreren Vor-Ort-Terminen soll bei der Hauptstraßensanierung eine Querungshilfe berücksichtigt werden – allerdings an anderer Stelle. Statt wie bisher in Höhe des Volksbank-Parkplatzes sollen die markanten weißen Streifen etwa 50 Meter weiter westlich auf den Asphalt gebracht werden. Die Planungen für den östlichen Bereich der künftig im neuen Kleid daherkommenden Ortsdurchfahrt berühren das neuerliche Festhalten an einem Fußgängerüberweg nicht. So sollen am Kreisverkehr an der Hauptstraße zur Einmündung der Wiedenbrücker Straße Zebrastreifen und getrennte Radwegefurten zur Sicherheit der gefährdetsten Verkehrsteilnehmer beitragen.

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