Zeugnis auf Abstand und in Etappen

Um die Eltern an der Veranstaltung bei begrenztem Platz teilnehmen lassen zu können, erhielt jede Familie einen eigenen Stehtisch mit Abstand zu den anderen Familien. So kamen je zwei Klassen pro Tag zu einer festgesetzten Zeit für ihre Zeugnisausgabe in die geschmückte Halle. Einen Höhepunkt stellte die Überreichung des Sozial Awards an Schülersprecher Mats Osdiek dar. Dieser Preis wird jährlich von der Volksbank Langenberg für soziales Engagement im Schulleben gestiftet und ist mit einem Geldbetrag dotiert. Ebenso im Fokus jeder der vier Veranstaltungen standen die jeweils Leistungsbesten ihrer Klassen.

Schultüten als Geschenk

Sie bekamen als Anerkennung für ihre Leistung einen Gutschein vom Förderverein überreicht und viel Applaus. Das Programm in den einzelnen Klassen war bunt. Hier gab es eine Oskar-Verleihung, dort Schultüten als Geschenk an die Klassenleitungen. Videos wurden eingespielt, Dankesreden gehalten, ein Klaviersolo gespielt und das Lied „99 Luftballons“ auf die Klasse 10b umgedichtet. Auch die Klassenleitungen hielten so einige Überraschungen bereit. Fotos aus sechs Jahren Schulzeit, launige Reden und einfach liebevolle Worte des Danks an Schüler sowie Eltern.

Stolz zeigte sich Schulleiterin Anette Drescher in ihrer Ansprache über die erreichten Abschlüsse. Von den 96 und Schülern erhielten 76 die Fachoberschulreife (FOR), und davon haben sogar 45 die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Anette Drescher griff das von den Schülern gewählte Motto „All eyes on us – alle Augen auf uns!“ auf. Angesichts des Erfolgs der Schüler, gelte es, sie „hochleben“ zu lassen.

Anette Drescher: „Nutzt eure Chancen“

Sie ermunterte die Entlassschüler: „Nutzt eure Chancen, beweist Engagement, Verlässlichkeit und Verantwortung, wie wir es euch – hoffentlich – in unserer Gemeinschaftsschule gelehrt haben“. Um den nötigen Abstand einzuhalten, erhielten die Heranwachsenden die begehrten Abschlüsse nicht direkt aus den Händen ihrer Klassenlehrer, sondern mit Hilfe eines Brotschiebers überreicht. Mit den Zeugnissen, der Abschlusszeitung und reichlich Geschenken in der Hand verließen dann die jungen Menschen zum letzten Mal „ihre“ Sporthalle. So mancher von ihnen hatte Tränen in den Augen.

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