Zum DLRG-Geburtstag gibt's Brandwunden
Bild: Wieneke
Realistische Unfalldarstellung: Verena Bittner von der DLRG Verl bereitet Katja Löppenberg mit einer Brandwunde für eine Rettungsübung vor.  
Bild: Wieneke

 Vor dem offiziellen Jubiläums-Festakt am 4. November im Saal Pütt’s gewährten die Langenberger DLRG-Aktiven einen intensiven Einblick in ihre vielfältige Arbeit vom Erlernen des Schwimmens, des Rettungsschwimmens, der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Ersten Hilfe, aber auch in den Rettungswachdienst in heimischen Bädern und an der deutschen Küste bis zum Rettungssport auf nationaler und internationaler Ebene. Eine Rallye für Mädchen und Jungen eröffnete den bunten Reigen am Samstagmittag. Erlebnisstationen boten ein kleines Zeltlager am Kirchplatz, heitere Spiele am Schießheim der Langenberger Schützen und ein Besuch des DLRG-Heims im alten Bahnhof.

Anhand von Filmen konnten sich Interessenten über die Jugendarbeit des Vereins informieren. Derweilen gab es in der Schwimmhalle der Brinkmannschule sowie im Außenbereich der Sportstätte viel Interessantes über die DLRG zu sehen, zu erfahren und auch persönlich im Wasser und an Land auszuprobieren. Zur Verfügung standen Jung und Alt Geräte und einfache Hilfsmittel für das Erlernen des Schwimmens und die Wassergymnastik ebenso wie zum Retten von Personen, die im Schwimmbad, in Badeseen oder an der Küste in Lebensgefahr geraten sind. Einblick in Schwimm- und Rettungsschwimmtechniken mit und ohne Gerät gaben die Aktiven im wohltemperierten Nass, aber auch Einzel- und Staffeldisziplinen der Rettungssportler wurden demonstriert. Die Besucher waren eingeladen, das ein oder andere auszuprobieren.

Anhand von Schautafeln und Fotos blickten die Langenberger DLRG-Mitglieder in ihrer 40-jährigen Geschichte zurück. Im Fokus standen aber auch die aktuelle Arbeit ebenso wie der Förderverein Rettungssport. Rettungstaucher- und Bootstrupps aus dem Kreis Gütersloh waren mit ihrer Ausrüstung zugegen wie auch die Verler DLRG mit ihrer Gruppe der Realistischen Unfall-Darstellung (RUND). In harmonischer Runde konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und kühlen Getränken mit den Lebensrettern ins Gespräch kommen. Den krönenden Abschluss bot eine simulierte Rettungsübung im Schwimmbad: Fünf junge Mädchen und ein Einsatzleiter zeigten, wie sie vier Opfern bei einem Bootsunfall schnelle Hilfe zukommen lassen.

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