A2: 32-Jähriger verursacht zwei Unfälle
Foto: Eickhoff
Der grüne Audi A3 des 32-jährigen Petershageners blieb auf einer Wiese neben der Autobahn auf dem Dach liegen. 150 Meter davor war der silberfarbene Ford Fiesta zum Stehen gekommen.
Foto: Eickhoff

Zunächst war es an der Anschlussstelle Bielefeld-Ost zu einem Unfall gekommen. Danach war der Mann aus dem Kreis Minden-Lübbecke aus seinem Audi A3 ausgestiegen und hatte lapidar festgestellt, dass nichts passiert sei. Das sahen die anderen Unfallbeteiligten anders und verständigten die Polizei.

Polizei nimmt Verfolgung auf

Die leitete sofort eine Fahndung nach dem grünen A3 mit Mindener Kennzeichen ein. Im Autobahnkreuz Rheda-Wiedenbrück erkannte dann Polizeihauptkommissar Lars Sudhoff ein baugleiches Fahrzeug: Obwohl er sich anfänglich nicht sicher war, schaltete er Blaulicht und Martinshorn ein und fuhr dem Wagen Richtung Westen hinterher. Nach rund fünf Kilometern hatte er zu dem schnell auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Audi aufgeschlossen.

Das erkannte wohl auch der 32-Jährige aus Petershagen und wechselte plötzlich vom linken Fahrstreifen nach rechts. Dabei fuhr er auf einen silberfarbenen Ford Fiesta auf, an dessen Steuer ein 29-jähriger Rietberger saß. Beide Fahrzeuge schleuderten von der Fahrbahn und überschlugen sich, der Audi blieb dabei rund 150 Meter weiter liegen als der Ford. Dem 32-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, da er einen deutlich alkoholisierten Eindruck machte und mehrere leere Bierdosen im Fahrzeug gefunden wurden.

Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort

Von der Kreisleitstelle in Gütersloh wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften auf die Schnellstraße entsandt: Die hauptamtlichen Kräfte der Doppelstadt sowie der Löschzug Rheda, ferner eilten drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge zum Unglücksort.

Zur weiteren Unterstützung wurden auch der leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt. Die Polizeibeamten sperrten den rechten und mittleren Fahrstreifen. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von gut sechs Kilometern. Die beiden Verletzten wurden vor Ort behandelt und anschließend in nahe gelegene Krankenhäuser eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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