AOK-Firmenlauf geht an den Start
Teamgeist und Spaß stehen beim AOK-Firmenlauf im Vordergrund.

Die Atmosphäre für eine solche Laufveranstaltung sei in Wiedenbrück „einfach einzigartig“, sind sich Organisator Robert Becker und Michael Hilbert von der AOK Nordwest einig. An Gütersloh als Austragungsort für den Firmenlauf habe man anfangs auch gedacht. „Aber da fehlt das Feeling“, und so war die Dalkestadt schnell passé. Für die Bambinis wird eine 500-Meter-Strecke abgesteckt, die Schüler drehen eine Runde (1,5 Kilometer), die Walker zwei (drei Kilometer), und die Firmenläufer rennen viermal ums Karree (sechs Kilometer) bevor um 21 Uhr die Siegerehrung stattfindet. Pokale gibt es im Übrigen nicht für die Schnellsten, sondern Sportausrüstung und Urkunden. Das Startgeld beträgt zwischen zwei Euro (Schülerlauf) und acht Euro (Firmenlauf). Als Umkleide können die Läufer die nahe Turnhalle an der ehemaligen Michael-Ende-Schule, Paul-Schmitz-Straße, nutzen. Anmeldungen sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich, und zwar direkt im Laufbüro vor Ort. Dafür stellt Ratskeller-Chef Peter Surmann das Kaminzimmer zur Verfügung.

Leistungsgedanke nicht im Vordergrund

Robert Becker lobt die Kooperationsbereitschaft der Marktanlieger und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Wir haben den Firmenlauf nicht als einmalige Veranstaltung geplant“, gehen Becker und Hilbert davon aus, dass dem ersten mindestens ein zweiter Wiedenbrücker „City-Loop“ folgen wird. Dass man künftig an Teilnehmerzahlen wie zum Beispiel in Lüdenscheid heranreicht, wo 5000 beim AOK-Lauf an den Start gehen, das wird nicht erwartet. Aber dass es so viele werden wie in Oelde mit 700 Startern, das wünscht man sich schon. Der Leistungsgedanke stehe beim AOK-Firmenlauf nicht im Vordergrund, sagt Michael Hilbert: „Es geht darum, im Team zu laufen und in der Gemeinschaft einen Abend zu verbringen.“ Die Westag und Getalit AG, die Rheda-Wiedenbrücker Stadtverwaltung, die Firmen Tönnies, Hörmann, Musterring, Eudur/Peterburs, Wortmann, Pflüger und viele andere haben Teams gemeldet. Auch das Seniorenheim St. Elisabeth in Rheda ist dabei – unter anderem mit zwei Teilnehmerinnen des Jahrgangs 1921. Livemusik auf der Bühne und Samba sollen die Premiereveranstaltung in Wiedenbrück am Mittwoch, 20. Juni, auch zur „Stimmungsmeile“ machen.

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