Autobahnunfall fordert acht Verletzte
Bild: Eickhoff
Acht Verletzte sind die traurige Bilanz eines Unfalls, der sich am Samstagabend auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück ereignete.
Bild: Eickhoff

Auslöser war nach Polizeiangaben ein 36-jähriger SUV-Fahrer, der vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselte, ohne auf dem übrigen Verkehr zu achten. Ein nachfolgender Volvo-Fahrer aus dem Kreis Herford musste sein Fahrzeug abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei geriet das Fahrzeug des 40-Jährigen ins Schleudern und stieß mit einem Audi A3 zusammen, der auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war. In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils vier Personen, die alle verletzt wurden. Daher wurde bei der Feuerwehrleitstelle in Warendorf Großalarm ausgelöst.

Neben den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften der Oelder Feuerwehr wurden vier Rettungswagen (zwei aus Beckum, jeweils einer aus Oelde und Rheda-Wiedenbrück) sowie zwei Notärzte aus Oelde und Beckum alarmiert.

„Die Feuerwehr hat die Kollegen des Rettungsdiensts bei der Betreuung und Versorgung der Verletzten unterstützt und die Unfallstelle ausgeleuchtet“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Wilfried Holthöfer gegenüber der „Glocke“.

Die acht Verletzten, darunter eine schwer verletzte Frau, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei der in die Massenkarambolage verwickelten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover rund zwei Stunden lang gesperrt. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 20.000 Euro.

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