B 64 wird einspurig über Ems geführt
Bild: von Stockum
Auto- und Lastwagenfahrer werden sich in den kommenden Monaten auf unangenehme Wartezeiten auf der Bundesstraße 64 im Bereich Rheda einstellen müssen.
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Derzeit geht der Landesbetrieb Straßen als Auftraggeber davon aus, dass die Instandsetzung, die am Mittwoch begonnen hat, Ende Mai abgeschlossen ist. Ende der vergangenen Woche hatte die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe mit Sitz in Bielefeld die Maßnahme auf der viel befahrenen Umgehungsstraße angekündigt. Der Verkehr im Brückenbereich kann in den kommenden Wochen nur noch einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden – geregelt über eine Ampel.

An der Brücke werden, neben der Beseitigung von Betonschäden und Ausbesserung von Entwässerungseinrichtungen, vorrangig die sogenannten Fahrbahnübergänge erneuert, die am Anfang und am Ende des Übergangs quer zur Fahrbahn verlaufen. „Diese nehmen Längenänderungen der Brückenplatte auf, die beispielsweise durch Temperatureinwirkungen entstehen“, erläutert Sven Johanning von Straßen NRW. Beauftragt worden sei mit der Instandsetzung das Bauunternehmen Gerdum und Breuer aus dem südöstlich von Kassel gelegenen Bebra.

„Die Kosten für die Maßnahme werden sich letzten Endes bei schätzungsweise 210 000 Euro bewegen“, sagt Johanning weiter. Da sich die zulässigen Toleranzen im Millimeterbereich bewegen, können diese Arbeiten nur bei Tageshelligkeit ausgeführt werden.

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