Baumarkt böte 400 Flüchtlingen Platz

Bei der Schaffung von Wohnraum für Asylsuchende konzentrieren sich die Anstrengungen der Verwaltung in Rheda-Wiedenbrück derzeit offenbar auf den ehemaligen Max-Bahr-Baumarkt an der Hauptstraße.

Voraussetzung sind umfangreiche Baumaßnahmen, die Kosten im siebenstelligen Bereich verursachen dürften. Die Investitionen würden aber von der Landesregierung übernommen, sagte am Montag Maximiliane Plöger, Pressesprecherin im Rathaus. Unter anderem müssten Wände eingezogen und Nebenräume geschaffen werden. Sanitäre Anlagen würden außerhalb der Immobilie entstehen.

Das Objekt könnte als Ersatz für die derzeit belegten Sporthallen der Ketteler- sowie der Osterrath-Realschule am Burgweg in Wiedenbrück dienen. Es würde seitens der Stadt nicht gekauft, sondern – sofern die Planungen umgesetzt werden – lediglich gemietet, so Plöger weiter. Mit Blick auf die aktuellen Geschehnisse und die großen Menschenmengen, die tagtäglich allein in München ankämen, sei es wichtig, zeitnah zu reagieren. Gemeinsam mit der Bezirksregierung in Detmold und Fachleuten des Landes sei möglicherweise noch in dieser Woche mit einer Entscheidung zu rechnen, ob der ehemalige Baumarkt zu einer Unterkunft für Flüchtlinge wird.

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