Benefizkonzert für Flutopfer geplant
Bild: Wassum
Einladung zum Benefizkonzert für die Flutgeschädigten: (v.l.) Martina Schützdeller (Schulpflegschaft), Dr. Johannes Granas (DRK), Monika Knaup (Schulpflegschaft/Förderverein), Andrea Jochim (DRK), Prof. Dr. Rudolf Herbers (Schulleitung) und Marissa Prinzessin zu Bentheim-Tecklenburg (DRK). Am Klavier Melanie Lemke (Jahrgangsstufe 5a).
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Mit dieser Idee hat der DRK-Ortsverein bei Schülern, Lehrern und Eltern des Einsteins offene Türen eingerannt. Die Unterstützung ist groß. Vor den Toren Magdeburgs gelegen, ist die 33.000-Einwohner-Stadt Schönebeck für acht Tage Einsatzort von 20 Rheda-Wiedenbrücker DRK-Kräften im Rahmen des zweiten JahrhundertHochwassers nach 2002 gewesen. „Die Katastrophe darf aber nicht in Vergessenheit geraten“, sagte gestern in einem Pressegespräch DRK-Vorsitzende Marissa Prinzessin zu Bentheim-Tecklenburg.

Hilfe eins zu eins weitergeben

Die Menschen seien jetzt verstärkt auf finanzielle Unterstützung angewiesen, ergänzte ihr Stellvertreter Johannes Granas. Viele der Flutopfer könnten immer noch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren, weil die Wände, Böden und auch Decken noch durchnässt seien. Deshalb sollen die Einnahmen aus dem Benefizkonzert „eins zu eins“ dafür verwendet werden, Trocknungsgeräte auszuleihen und den Betroffenen in Schönebeck zur Verfügung zu stellen.

„Immense Stromkosten“

Dabei will man es aber nicht belassen, wie Granas weiter erläuterte. Weil durch den Einsatz der Geräte „immense Stromkosten“ entstünden, sei nicht nur an technische Hilfe, sondern auch an eine direkte finanzielle Unterstützung gedacht. Umfang und Ausmaß der Hilfsaktion würden allein durch die Einnahmen aus dem Konzert im Einstein-Gymnasium sowie weiterer Spende bestimmt.

Zweistündiges Programm

DRK-Geschäftsführerin Andrea Jochim kündigte an, dass die Besucher des zweistündigen Benefizkonzerts außer einem Riesenstrauß an Melodien, der von Musical über Jazz bis Klassik und Liedern reichen wird, auch Informationen aus erster Hand über den Einsatz der DRK-Kräfte an der Elbe geboten bekommen.

Bewegende Momente

Rotkreuzleiter Michael Ossenkemper wird in Wort und Bild eindrücklich schildern, wie ein solches „Notfallkommando“ in kürzester Zeit organisiert, auf die Reise geschickt und am Einsatzort geführt werden muss. Er wird bewegende Momente schildern, in denen nicht nur die logistische Versorgung durch die DRK-Helfer vonnöten war, sondern auch die Erste Hilfe: Etwa als ein Mann beim Leerschöpfen seines Hauses mit einem Herzinfarkt zusammenbrach. Am Konzerteingang wird um eine Spende gebeten.

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