Blutiger Streit: Mordkommission ermittelt
Bild: Eickhoff
Eine Mordkommission ist seit dem frühen Samstagmorgen dabei, die Hintergründe einer blutigen Auseinandersetzung in Rheda-Wiedenbrück aufzudecken.
Bild: Eickhoff

Im Anschluss an die Auseinandersetzung im Bereich Herzebrocker Straße/ Boesfelder Weg konnte sich einer der beiden Männer mit schwersten Verletzungen offenbar auf der Herzebrocker Straße stadtauswärts schleppen. Er wurde von der alarmierten Polizei wenige Meter entfernt in Höhe eines Autohändlers aufgefunden.

Am Samstagmorgen waren Beamte der Spurensicherung des Polizeipräsidiums Bielefeld in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs damit beschäftigt, die spärlichen Hinweise auf das Verbrechen zu dokumentieren und zu sichern. Ein Polizeisprecher bestätigte zwar die Einrichtung einer Mordkommission, wollte aber keine weiteren Angaben zu den Geschehnissen machen.

Größere Blutflecken im Eingangsbereich einer Spielothek sowie auf dem Bürgersteig zeugen vom erheblichen Blutverlust zumindest einer der beiden Männer, die einen Migrationshintergrund haben sollen. Wie die Polizei der „Glocke“ auf Anfrage mitteilte, war die Vernehmung der beiden Verletzten mit Hilfe von Dolmetschern auch am frühen Samstagabend noch nicht abgeschlossen.

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