Boulefreunde aus Rheda kaum zu schlagen
Bild: Kinder
36 Boulebegeisterte haben auf der Anlage an der Hoppenstraße den Rheda-Wiedenbrücker Stadtmeister ausgespielt.
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Insgesamt 36 Spielerinnen und Spieler aus drei ortsansässigen Mannschaften hatten sich dazu auf der Anlage an der Hoppenstraße in Rheda getroffen und um gute Platzierungen geeifert. Im freundschaftlichen Wettstreit galt es, den besten Spieler sowie die beste Mannschaftsleistung zu ermitteln. Außer den Boulefreunden von der Hoppenstraße waren Mitglieder der Vereine vom Rhedaer Schloss sowie vom Reethus mit von der Partie. „Mit diesem Turnier wird die kleine Querele zwischen den Stadtteilen aufgehoben“, unterstrich Ingo Dresen lächelnd.

Gemeinschaft im Vordergrund

Nicht nur der Spaß am Spiel, sondern auch die Gemeinschaft standen schließlich im Vordergrund. Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Flaskamp fügte hinzu, dass man sich nicht bekämpfen möge, sondern als faire Sportsfreunde wetteifern solle. Das aus Frankreich stammende Kugelspiel kann nach unterschiedlichen Regeln gespielt werden. Beim Turnier in der Emsstadt ging es zunächst darum, dass zwei Mannschaften mit jeweils drei Spielern eine Partie absolvierten, bei der es als erstes 13 Punkte zu sammeln galt. Dazu musste jeder Einzelne versuchen, mit seinen beiden Boulekugeln möglichst nah an das Schweinchen, den kleinen bunten Zielball, zu gelangen. Wer am nächsten dran war, erhielt einen Punkt. Bei knappen Entscheidungen traf ein neutraler Schiedsrichter die Entscheidung.

Kampf auf sechs Bahnen

Auf sechs Bahnen wurden in insgesamt vier Durchgängen der mannschaftliche Sieger und die besten Einzelkämpfer ermittelt. 16 Spiele wurden dabei pro Mannschaft gespielt. Strahlende Sieger waren die Spieler von der Hoppenstraße, die 13 Erstplatzierungen einfuhren und somit den Pokal von Norbert Flaskamp entgegennehmen konnten. Mit zehn Siegen folgten die Boulespieler vom Schloss, und dem Team vom Reethus konnte ein Sieg gutgeschrieben werden. Boule-Stadtmeister darf sich Johannes Bartsch nennen. Der aus dem Schloss-Team stammende Hobbyspieler erzielte 37 Punkte. Aus dem gleichen Team errang Susanne Worster mit 34 Punkten den zweiten Platz. Dritter wurde Ingo Dresen mit 27 Punkten. Ohne die Unterstützung der Mitglieder sowie ortsansässigen Sponsoren seien der Boulesport und das Turnier laut Peter Kliche, stellvertretender Vorsitzender der Boulefreunde, nicht möglich. Der Platz an der Hoppenstraße wurde durch eine Spende der Tönnies-Stiftung erneuert, die Stadt stellte Splitt als neuen Bodenbelag zur Verfügung. Auch die begehrten Pokale wurden von der Stadt gestiftet.

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