Buntes Spektakel lockt 12.000 Besucher
Bild: Dresmann
Bands sorgten vor und nach dem Feuerwerk im Park für Unterhaltung.
Bild: Dresmann

Bei der 24. Auflage standen die Organisatoren der Flora Westfalica GmbH rund um Hauptorganisator Klaus Fricke vor einer neuen Herausforderung. Nicht nur musste zum ersten Mal ständig die Distanz zwischen den neuen Räumlichkeiten am Rathausplatz in Rheda und den Emsauen überbrückt werden, sondern es galt auch den neu gestalteten Parkeingang im Bereich Mittelhegge passend in Szene zu setzen.

Doch das schien wunderbar gelungen. Eine große Bühne mit Livemusik von der Band „80 Special“ aus Köln lud vor dem Feuerwerk zum Verweilen und im Anschluss zum Feiern ein. Auf zahlreichen Bierzeltgarnituren genoss das wie immer bunt gemischte Publikum die letzten Sommerstrahlen des Tages. Nachdem die Sonne dann untergegangen war, füllten sich die Emsauen rasch.

Die ersten Besucher waren schon gegen 17 Uhr gekommen, um sich die besten Plätze in der ersten Reihe zu sichern, die letzten konnten sich soeben vor Beginn des Feuerwerks um 21.45 Uhr von der Bierbude losreißen. Dicht gedrängt erlebten die Besucher den Beginn des Intros, bestehend aus der Titelmusik des Kultspiels „Tetris“ und schauten in Richtung Nachthimmel.

Mehr als 1500 Effekte schossen die Pyro-Profis der Bielefelder Firma Flashart gen Himmel. „Das ist hier eine total spannende Location für uns“, berichtete Projektmanager Klaus Freyer von Flashart. Vor allem, weil er keine schmale Bühne oder Ähnliches bearbeiten müsse, sondern eine breite Fläche mit vielen Tiefen habe, sagte der 55-Jährige.

 Verantwortlich für das „Feuer und Flamme“-Feuerwerk von Seiten der mittlerweile international agierenden Firma Flashart war Daniel Weber. „Wir haben hier rund fünf Tonnen Technik im Vorfeld verbaut“, erklärte er hinter den Steuerungselementen stehend. Doch am Samstagabend hielt sich die Arbeit für die Feuerwerker in Grenzen.

 „Wir drücken gleich den Startknopf und dann geht’s los“, freute sich Freyer. Die meiste Arbeit sei im Vorfeld zu erledigen gewesen, so der Fachmann. Vier Tage dauerte allein die Programmierung der von Flashart-Geschäftsführer Markus Katterle geschriebenen Inszenierung.

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