CDU: Robras Bewerbung keine Überraschung
Bild: Sudbrock
Will nach Mülheim: Erster Beigeordneter Dr. Georg Robra (r.). Das Bild zeigt ihn mit dem Technischen Beigeordneten Stephan Pfeffer und Kämmerin Christine Zeller.
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„Wenn man sich den Werdegang und die Qualifikationen von ihm ansieht, war es nur eine Frage der Zeit, bis er nach einer höheren Position mit entsprechend höherer Besoldung Ausschau hält“, erklärte Henkenjohann am Freitag. Allerdings habe er persönlich erst in ein bis zwei Jahren mit einem Weggang Dr. Georg Robras aus Rheda-Wiedenbrück gerechnet, unterstrich der Fraktionsvorsitzende.

Der Abschied des Ersten Beigeordneten aus der Emsstadt könnte nun deutlich eher kommen. Die Chancen sind hoch, dass der 44-jährige Verwaltungsfachmann vom Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr am 14. Februar zum Beigeordneten für Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport gewählt wird. Dienstantritt in der 173 000-Einwohner-Kommune wäre für Dr. Robra dann bereits am 1. März.

Sollte es tatsächlich so kommen, müsse zeitnah die Neuausschreibung der Stelle des Ersten Beigeordneten erfolgen, erläuterte Uwe Henkenjohann. Gleiches gelte für die dann ebenfalls vakante Position des Geschäftsführers der Flora-Westfalica-Gesellschaft. Das kommunale Tochterunternehmen wird von Dr. Robra seit Januar 2018 zusätzlich zu seinen Aufgaben im Rathaus im Rahmen einer Interimsregelung geleitet. Henkenjohann sagte, dass man den Chefposten der Flora-GmbH aber ohnehin in den kommenden Monaten neu ausgeschrieben hätte, um eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Dr. Robra ist binnen weniger Monate der zweite der drei städtischen Beigeordneten, der sich wegbewirbt. Baudezernent Stephan Pfeffer hatte in Dortmund seinen Hut in den Ring geworfen, allerdings ohne Erfolg.

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