Corona-Fälle in drei Kindergärten
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Kreisweit hat das Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen stark zugenommen. In Rheda-Wiedenbrück sind aktuell unter anderem drei Kindertagesstätten sowie die Stadtverwaltung betroffen.
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„In drei Kitas sind einzelne Personen positiv getestet worden“, bestätigte Stadtsprecher Martin Pollklas auf Anfrage dieser Zeitung. Ob es sich um Mitarbeiter der Einrichtungen handelt oder um Jungen und Mädchen, die dort betreut werden, sagte er nicht. „Details zu den Erkrankungen sind uns nicht bekannt.“

Gruppen vorübergehend geschlossen

Die drei betreffenden Gruppen in den Kitas seien vorübergehend geschlossen worden. „Die Eltern wurden informiert.“ In welchen Rheda-Wiedenbrücker Kindertagesstätten es zu den Corona-Fällen gekommen ist, beantwortete der Rathaussprecher nicht.

Eine bestätigte Corona-Erkrankung gibt es nach Auskunft von Pollklas aktuell innerhalb der Stadtverwaltung. Die Positivtestung sei im Bereich des Allgemeinen Sozialen Diensts erfolgt. „Die betreffende Person war nach dem Urlaub nur zwei Tage im Dienst“, erklärte der Sprecher. Alle Kontakte, die es in diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum mit Kollegen gegeben habe, seien inzwischen nachvollzogen worden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Einhaltung des Mindestabstands seien bei allen Begegnungen beachtet worden. „Trotzdem sind die Kollegen vorsorglich ins Homeoffice geschickt worden“, erläuterte Pollklas. Der Dienstbetrieb in der Abteilung sei entsprechend angepasst worden.

Stadtverwaltung meldet eine infizierte Person

In häuslicher Quarantäne befinden sich abgesehen von der erkrankten Person zurzeit drei weitere Rathausmitarbeiter. Das habe aber nichts mit dem aktuellen Fall aus der Abteilung Allgemeine Soziale Dienste zu tun, sondern hänge vielmehr mit anderweitigen Begegnungen zusammen, sagte Pollklas.

Die Corona-Infektionslage innerhalb der Rathausmannschaft sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht besorgniserregend. „Bei etwa 500 Mitarbeitern im Gesamtkonzern Stadt ist die derzeit bestätigte Infektion einer Person eher als unauffällig zu beurteilen“, unterstrich Pollklas.

Kreisweit 600 aktive Fälle

Kreisweit ist das Corona-Infektionsgeschehen zuletzt stark gestiegen. Jan Focken, Sprecher der Gütersloher Kreisverwaltung, berichtete am Freitag von mehr als 600 aktiven Fällen in den 13 Kommunen. Der ab Montag geltende bundesweite Lockdown soll zur Entschärfung der Lage beitragen.

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