DRK rückt zu fast 400 Einsätzen aus
Bild: Bitter
Vorweihnachtlicher Besuch bei der DRK-Rettungswache: Johannes Granas (stellvertretender DRK-Ortsvereinsvorsitzender), Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker, Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp, DRK-Vorsitzende Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg, Wachleiter Markus Ruse, stellvertretender Rotkreuzleiter Andreas Junker, Kreisrotkreuzleiter Rainer Frenz, Matthias Goerke (Feuerwehr), Ursula Engelking (Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands), Günter Göpfert (Vorstand des DRK-Kreisverbands), Otto Bensiek (Feuerwehr) sowie Eberhardt Greufe und Fachbereichsleiter Heinz-Dieter Bremehr von der Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück (v.l.).
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Hinter dieser Leistung stehen sieben Rettungsassistenten, zwölf Sanitäter und 15 Helfer. Die Station im ersten Geschoss des Rhedaer Bahnhofsgebäudes ist an jedem Samstag im Jahr rund um die Uhr besetzt. Bei einem vorweihnachtlichen Besuch hat die Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbands Gütersloh, Diplom-Psychologin Ursula Engelking aus Versmold, den Rettern für ihre „wunderbare Arbeit und ihr Engagement in schwierigen Situationen“ gedankt. Hoch professionell würden sie ihre Ehrenamtseinsätze im Rahmen der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr leisten, lobte Ursula Engelking die Rotkreuzler. Darüber hinaus seien sie in der Breitenarbeit tätig. Sie würden getragen von gegenseitigem Respekt. „Ohne die Ehrenamtlichen wäre unsere Welt ärmer“, sagte die Vizepräsidentin des Kreisverbands.

„Wir sind stolz, dass wir Sie haben“, unterstrich der stellvertretender Bürgermeister Norbert Flaskamp. Nur wer aus Überzeugung handele, könne nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohl der Mitmenschen aktiv werden, zeigte sich Flaskamp überzeugt.

Der zweite Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Rheda-Wiedenbrück, Rechtsanwalt Johannes Granas, unterstrich die Bedeutung, die Ehrenamtlichen in den Rettungsdienst der Stadt Rheda-Wiedenbrück einzubinden, ohne dass diese sich in den hauptamtlichen Dienst begeben müssten. „Die Praxis ist für sie ein wichtiger Punkt“, betonte Granas, der mit der Vorsitzenden Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg erschienen war.

Die Unterstützung des Regelbetriebs durch den ehrenamtlichen Rettungsdienst sei im positiven Sinn außergewöhnlich in Rheda-Wiedenbrück, stellte der hauptamtliche Vorstand des DRK-Kreisverbands, Günter Göpfert, heraus. Bei der vom Kreis Gütersloh angestrebten Rückverlagerung des Rettungsdiensts auf die Städte und Gemeinden werde die Situation der Ehrenamtlichen wahrscheinlich schwieriger, vermutete er.

Zu den Besuchern aus Reihen der Stadtverwaltung und der Feuerwehr zählten Rechtsdirektor Eberhardt Greufe, Heinz-Dieter Bremehr (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung), Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker sowie seine leitenden Kollegen Otto Bensiek und Matthias Goerke.

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