Ehrenamt wird jetzt ausgezeichnet
Foto: Sudbrock
Buchstäblich zu gekrönten Häuptern sollen diejenigen werden, die sich „ihrer“ Stadt besonders tief verbunden fühlen und sich stark in und für Rheda-Wiedenbrück engagieren. Ihnen ist der Heimatpreis gewidmet, den die Kommune 2020 erstmals auslobt.
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Ob es um den Erhalt und die Weitergabe lokaler Traditionen und Brauchtümer oder etwa das Aufbereiten der Geschichte und des kulturellen Erbes in Rheda-Wiedenbrück geht: Wer sich ehrenamtlich für „seine“ Stadt einsetzt, hat Chancen auf die Auszeichnung. 

Viele können sich bewerben

Bewerben können sich aber auch diejenigen, die einen Beitrag zu mehr Attraktivität von öffentlichen Plätzen oder Gebäuden in der Stadt leisten oder den Zusammenhalt sowie das Heimatgefühl der Menschen in Rheda-Wiedenbrück fördern.

Mit dem Preis rückt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen herausragendes Engagement von Menschen in Kreisen, Städten und Gemeinden in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Landesregierung übernimmt die Preisgelder, Städte und Gemeinden entscheiden über die jeweiligen Sieger.

5000 Euro Preisgeld

Bis zu drei Preisträger können in der Doppelstadt an der Ems mit je 5000 Euro gewürdigt werden. Bewerbungen um die Auszeichnung müssen bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück eingehen, entsprechende Formulare werden dort zur Verfügung gestellt.

Als Jury wurde der Haupt- und Finanzausschuss eingesetzt, der am 31. August im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung über die eingegangenen Bewerbungen entscheiden soll. Damit sei eine repräsentative Vertretung politischer Kräfte in Rheda-Wiedenbrück gewährleistet, heißt es aus dem Rathaus. 

Die Preise werden im Herbst oder Winter verliehen

Die Preisverleihung soll im Herbst oder Winter stattfinden. Die Form der Zeremonie sei abhängig von der dann herrschenden Pandemie-Situation.

Nachdem im Rat bereits über die Verleihung des Preises beschlossen worden ist, folgt jetzt noch der entsprechende Antrag bei der Bezirksregierung. Dieser Schritt und die anschließende Bewilligung seien allerdings nur „als Formsache“ zu werten, bestätigt Stadt-Pressesprecherin Lena Henkenjohann. Von der planmäßigen Durchführung des Projekts in Rheda-Wiedenbrück sei auszugehen.

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