Ehrenamtliche schenken Senioren Zeit
Beim Tag des Ehrenamts im „Gastlichen Dorf“ stellte das Altenwohnheim St. Aegidius Wiedenbrück sein Bewegungsangebot vor. Das Bild zeigt die ehrenamtliche Helferin Elke Baur in Aktion.

Das Ehrenamsjahr haben katholische Altenpflegeeinrichtungen unter dem Dach des VKA (Verein katholischer Altenhilfeeinrichtungen) ausgerufen. Das Zwischenergebnis wurde jetzt zum „Tag des Ehrenamts“ bekannt gegeben. Dazu hatten sich gut 400 Helfer, die sich um die Betreuung und Pflege alter Menschen kümmern, im „Gastlichen Dorf“ bei Delbrück eingefunden. Unter ihnen waren auch 55 Ehrenamtliche aus dem Altenwohnheim St. Aegidius Wiedenbrück und mehr als 30 Ehrenamtliche aus dem Seniorenheim St. Elisabeth in Rheda. Eingeladen hatte der VKA, der mit dem bunten Nachmittag Danke sagen wollte für die vielen Stunden, die sich die Helfer in seinen Einrichtungen engagieren. In Westfalen, dem Ruhrgebiet und in Südniedersachsen unterhält der Verein 19 Häuser.

Tausende Stunden gesammelt

Der Tag stand unter dem Motto „Gut, dass wir einander haben“. Dass die Leistung der Ehrenamtlichen nicht hoch genug einzuschätzen ist, zeigt das Zwischenergebnis der Aktion „Jede Stunde zählt“. Seit Jahresanfang hatten die Ehrenamtlichen in den VKA-Häusern für jede Stunde ihrer Arbeit kleine Gegenstände gesammelt wie zum Beispiel Walnüsse oder Bauklötze. Im Wiedenbrücker Heim sind bis zur „Halbzeit“ 2560 Steine in einem Sammelbehälter zusammengetragen worden. In der Rhedaer Einrichtung St. Elisabeth haben die dortigen 50 Ehrenamtlichen gut 2000 Stunden in Form von Eicheln angesammelt. Sie zeugen davon, dass sich Menschen ohne Bezahlung für Senioren engagieren, einfach um ihnen Fürsorge und menschliche Wärme zu geben. Als kleine „Gegenleistung“ gab es im „Gastlichen Dorf“ Kaffee, Kuchen, Musik und jede Menge Aktionen. Während des bunten Nachmittags präsentierten sich die Seniorenwohnheime des VKA beim „Markt der Möglichkeiten“ mit ihren unterschiedlichen Angeboten – angefangen von Wellness-Massagen über Bewegungsübungen bis hin zu Konzepten, wie Haus- oder Nutztiere den Alltag der Bewohner ein wenig abwechslungsreicher machen können. Der Tag des Ehrenamts endete mit einem Gottesdienst.

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