Ein Lied für Rhedas Bauernschützen
Bild: Dresmann
Am Klavier: Alexander Gromann, der den Bauernschützen ein Vereinslied geschrieben hat. Dahinter der Vorstand (v. l.) Oberst Otto Nüßer, Kassierer Hans-Gerd Timmerkamp, Vize-Vorsitzender Guido Westermann, Königin Conny und König Matthias Fuchs, Schriftführerin Corinna Kröger und Schießmeister Christian Merschmann. 
Bild: Dresmann

Als besonderer Höhepunkt konnte der Vorstand den Vorschlag für ein eigenes Vereinslied präsentieren. Bauernschütze und Hobbymusiker Alexander Gromann hatte das Lied komponiert und präsentierte es am Klavier im Saal der Gaststätte Neuhaus in Rheda. „Ich hatte bereits vor drei Jahren die Idee, mal so ein Lied zu schreiben“, erzählte Gromann, der zur Schützengruppe Wolf gehört, „jetzt habe ich den Text auf der Zugfahrt von Düsseldorf nach Rheda einfach mal so geschrieben.“

„Es dürfte sicherlich noch über einige Kleinigkeiten zu reden sein, trotzdem finde ich die Initiative und das Lied super“, bekundete Oberst Otto Nüßer, und auch die rund 200 anwesenden Schützen bekundeten mit lautstarkem Applaus ihre Zustimmung für das bisher noch namenlose Musikstück, in dem es um die Besonderheiten des Bauernschützenfestes geht. Wohl erstmals offiziell gesungen werden könnte das Lied beim großen Festakt am 17. Juni im A2-Forum.

Alle Schützen und befreundeten Vereine werden an diesem Tag ganz offiziell das 125-jährige Bestehen des Schützenvereins der Landgemeinde Rheda mit einem Festball feiern. Ehrenoberst Gerd Meloh wird dann die jetzt schon mit Spannung erwartete Festrede halten. „Weitere Programmpunkte werde ich noch nicht verraten“, sagte Vize-Vorsitzender Guido Westermann, „es wird auf jeden Fall einige Überraschungen geben.“ So sollen zum Beispiel historische Vereinsuniformen im Foyer ausgestellt werden.

Das Jubiläumsschützenfest am dritten Augustwochenende wird in diesem Jahr um zwei Programmpunkte ergänzt. Am Schützenfestsonntag findet erstmalig ein Vogelschießen statt. „Dem Vogelkönig winkt ein besonderer Orden“, erklärte Schießmeister Christian Merschmann. „Als Abschluss des Schützenfestes ist nach Einbruch der Dunkelheit ein großes Musikfeuerwerk geplant“, berichtete Oberst Otto Nüßer.

Die Organisation des Jubiläumsjahrs hat ein sechsköpfiges Team rund um den zweiten Vorsitzenden Guido Westermann übernommen. „Wir sind aber keine geschlossene Gesellschaft“, bekundete Westermann und würde sich über weitere Unterstützung freuen.

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