Ein Mitarbeiter wie aus dem Bilderbuch
Zufrieden mit der Leistung ihrer neuen Arbeitskraft, die zehn Stunden täglich ranklotzt: (vorne, v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Harald Grabau, Herbert Ewers, Georg Effertz sowie (hinten, v. l.) Peter Rapp, Wilhelm Gröver, Gerd Stiens und Johannes Deitert.

Für die Anlage mit Kinderspielbereich, Beachvolleyballfeld, Sitzecke und Bolzplatz ist der von einem Photovoltaiksystem mit Energie versorgte Helfer eine passende Ergänzung. Durch das beständige tägliche Mähen und das direkte Vermulchen des wenigen Grüns werde der Acker jetzt zu einem richtigen Rasenplatz: Das sagen die „Mittwochskicker“, die jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr den Ball über die Fläche am Postdamm treten. Außer Familien, Kindern, Jugendlichen und anderen Freizeitsportlern gehören sie zu den regelmäßigen Nutzern.

Beindruckt vom Engagement

Nachdem neue Tornetze angeschafft worden waren, entstand im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ – Lintel gewann auf Landesebene die Silbermedaille – die Idee für den Robotereinsatz. Und die Bolzplatzpaten, der „Radlertreff 1. Mai“ und „Energieautarkes Lintel“, setzten sie sogleich um. Theo Mettenborg zeigte sich unlängst beeindruckt von so viel freiwilligem Engagement und dankte den Beteiligten, besonders Gerd Stiens, Harald Grabau, Herbert Ewers und Reinhard Prinz, für ihren Einsatz: „Das ist eine tolle Idee, die die Bolzplatzpaten sowie das städtische Team entlastet und perfekt zu Lintel als energieautarker Ortsteil passt“, unterstrich der Bürgermeister.

Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh, betonte, dass der Kreis das Projekt „Energieautarkes Lintel“ von Beginn an unterstützte. Die Photovoltaikanlage sei beispielhaft. „Der Ortsteil ist damit ein Vorbild, da können sich andere Dörfer gern etwas abgucken“, hofft der Abteilungsleiter auf viele Nachahmer. Daher waren die Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Kreis Gütersloh eigenen Angaben zufolge gern bereit, die Anschaffung des 11 000 Euro teuren Mähers und der 5000 Euro teuren Solaranlage zu fördern.

Anschaffung spart langfristig Geld

Die Projektidee spart bares Geld: Weniger Personal für den Rasenschnitt ist erforderlich, den Strom für den Mähroboter gibt es von der Sonne, der regelmäßige Schnitt inklusive Mulchen des Rasens verbessert die Qualität und Nutzbarkeit des Platzes. Damit hat das Projekt „Energieautarkes Lintel“ ein weiteres Standbein erhalten. Zehn Stunden am Tag ist der elektronische Helfer im Einsatz.

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