Einblicke in die Berufswelt
Mit dem Bereich Tiermedizin haben sich die Schülerinnen Maren Laukötter (9 d) und Fabienne Reckhaus (9 a) (v. l.) der Osterrath-Realschule in Wiedenbrück befasst. Für tierische Motivation sorgte Huhn Frieda.

Nach drei intensiven Tagen der Nachbereitung stellten die Schüler der neunten Klassen – sie hatten ein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolviert – öffentlich vor, welche Erfahrungen und Informationen sie sammeln konnten. So wurde ausführlich über kaufmännische Berufe informiert und viele Handwerksberufe wurden dargestellt – sogar ein Auto hatte sich aufgebockt bis in die Mensa verirrt. Auch der Dienstleistungssektor (Arzthelfer, Pharmazeutisch-technischer Assistent, Restaurant- und Hotelfachberufe und mehr) wurde ausführlich erklärt. Die Klassen 8 stellten die Ergebnisse ihres „Komm auf Tour“-Projekts anschaulich dar. In die Realschule am Burgweg in Wiedenbrück eingeladen waren auch die Eltern, die an den Ständen einen Eindruck von den beruflichen Möglichkeiten bekommen konnten, die ihren Kindern nach dem Schulabschluss offenstehen. Die Agentur für Arbeit, eine Kindestagesstätte, das Ems-Berufskolleg und die Firma Westag & Getalit AG sowie andere ergänzten dieses reichhaltige Bild und standen für Fragen zur Verfügung.

„Realschule – was dann?“

Abgeschlossen wurde der Nachmittag durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Realschule – was dann?“. Der Einladung auf das Podium waren Vertreter des Einstein-Gymnasiums, der Agentur für Arbeit, des Ems-Berufskollegs, der Partnerfirma Venjakob Maschinenbau und schließlich drei ehemalige Schüler gefolgt. In der informativen Gesprächsrunde kristallisierte sich deutlich die Empfehlung an Schüler heraus: „Klärt Eure Interessen und Fähigkeiten, informiert Euch über in Frage kommende Berufe und dann setzt Euch mit aller Kraft für Euer Berufsziel ein.“ Praktika seien dabei wichtig und ermöglichten ein gegenseitiges Kennenlernen von Firma und Bewerber. Hilfreich seien für alle Bereiche gute Noten in Deutsch und Mathematik, war zu erfahren. Aber auch gute Englischkenntnisse würden in praktisch allen Berufen als selbstverständlich vorausgesetzt. Seien diese Bedingungen erfüllt, stünden den Osterrath-Realschülern viele Möglichkeiten offen. Zugleich gab es die Botschaft: Man kommt um Arbeit und Leistung nicht herum.

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