Eine „Neue Mitte“ für St. Vit
Bild: Wassum
Planer der "Neuen Mitte" in St. Vit: Architekt Kai Beckmann (l.) und Cetus-Gesellschafter Otto Michels.
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Das sei etwas „für die nächsten 100 Jahre“, meinte gestern Otto Michels, alleiniger Gesellschafter der Cetus GmbH, die Eigentümerin des 19 000 Quadratmeter großen Areals ist. Als Grundstücke für Familien in „Traumlage“ werden die Flächen von der Gütersloher Immobilienfirma Beckmann vermarktet. An der „Traumlage“ muss wohl etwas dran sein, denn für die Hälfte der Bauareale gibt es bereits Reservierungen, wie Architekt Kai Beckmann berichtete. Und dass, obwohl seit der Erstpräsentation der „Neuen Mitte St. Vit“ auf der Baumesse im Rhedaer A2-Forum nur eine Woche vergangen ist.

Realisiert wird zuerst die Wohnbebauung zwischen Klee- und Vitusstraße, Ostenberg- und Stromberger Straße. Zwischen 327 und 905 Quadratmeter messen die voll erschlossenen Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser. 135 bis 140 Euro pro Quadratmeter sind kein Schnäppchenpreis, aber ums Billigwohnen geht es auch nicht in St. Vits „Neuer Mitte“. Sondern ums Wohnen in einem „sehr attraktiven Umfeld“, wie Otto Michels betonte, in einem 1400-Seelen-Dorf mit einem „sehr gesunden Gemeindeleben“. Mitte diesen Jahres könnte der erste Spatenstich für das erste Haus erfolgen, wenn es mit dem Bebauungsplan Nr. 364 „Im Dorf“ zügig vorangeht. Der Plan befindet sich noch im Genehmigungsverfahren.

Ohnehin erst für 2013 ist die Verwirklichung der maximal drei zweieinhalbgeschossigen Quartiergebäuden längs der Stromberger Straße ins Auge gefasst. Bis zu 30 Eigentumswohnungen sind geplant, jede zwischen 45 bis 120 Quadratmeter groß. „Für Jung und Alt“, heben Michels und Beckmann hervor, seien diese Wohnungen geeignet. Generationen übergreifendes Zusammenleben wünschen sich die beiden. Barrierefreiheit wird in jedem Fall garantiert. Service soll es als Zusatzleistung geben – „von der Einkaufshilfe bis zum betreuten Wohnen“, wie Otto Michels erläuterte. Mit der Caritas als Dienstleisterin werde bereits gesprochen.

Ein Aufenthalts- und Gemeinschaftsraum ist für diese Wohnanlage in der „Neuen Mitte“ geplant. In ihm kann im Internet gesurft, fern gesehen, geklönt, gebastelt gekocht oder gefeiert werden. Er wisse Bescheid um das begrenzte gastronomische Angebot in St. Vit, sagte Otto Michels gestern vor Ort.

Die „Neue Mitte St. Vit“ im Internet.

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