Elternbeiträge im April nicht überweisen
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Die Stadt Rheda-Wiedenbrück verzichtet vom 1. April an auf die Elternbeiträge für die Betreuung in Kindertagesstätten und bei Tagesmüttern.
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Auch der Stadtrat gab am Montag grünes Licht. „Damit das Aussetzen der Beiträge möglichst reibungslos abläuft, sind die Mitarbeiter des Finanzbereichs der Stadtverwaltung auf die Mithilfe der Bürgerschaft angewiesen“, teilt die Kommune mit. Der überwiegende Teil der Einzüge laufe über Sepa-Lastschriftmandate, die seitens der Stadt für den April nicht eingezogen werden.

„Viele Eltern haben jedoch einen Dauerauftrag eingerichtet oder überweisen das Geld am Anfang des Monats“, informiert die Verwaltung. „Bei letzteren beiden Möglichkeiten sollten die Bürger frühzeitig den Dauerauftrag aussetzen beziehungsweise die monatliche Überweisung nicht tätigen.“

Rückbuchungen nehmen Zeit in Anspruch

Zahlungseingänge aus versehentlichen Überweisungen oder nicht fristgerecht gestoppten Daueraufträgen werden seitens der Stadt zwar zurückgeschickt, dies könne aber wegen des erhöhten Arbeitsaufwands einige Zeit in Anspruch nehmen, bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Für die Stadt betragen die Einnahmen durch Elternbeiträge 225 000 Euro pro Monat. Ein Erlass der Landesregierung vom 26. März regelt die Finanzierungsfrage: Die Ausfallkosten werden je zur Hälfte von dem Land NRW und den Kommunen getragen.

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