Erweiterung des Flora-Westfalica-Parks
Doppelt so groß wie die alte an der "Spielerei" wird die neue Skateranlage auf dem ehemaligen Klärwerksgelände in Wiedenbrück.

Für Ralf Hammacher, Geschäftsführer der Flora Westfalica GmbH, sind beide Teilabschnitte des langfristig umfassend geplanten Parkum- und -ausbaus weitere Schritte in die richtige Richtung. Ebenso wie die bereits ausgeführte Neugestaltung des Parkbereichs an der Mittelhegge mit großer Liege- und Aktionsrasenfläche, Schaukelparade, Bewegungsstrecke und – jüngst vollendet – einem Wasserspielplatz. Bei den veranschlagten Kosten für die Gesamtmaßnahme in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro liege man weiterhin „im Rahmen“, sagte Hammacher zur „Glocke“.

Ein 3,50 Meter breiter Fuß-/Radweg wird das Alt-Westfalia-Areal und das Alt-Klärwerk-Gelände demnächst durchqueren. Im Endausbau asphaltiert, also optimal auch für Rollatornutzer Inlineskater. Bis Ende des Jahres rechnet Christoph Kraeft, Abteilungsleiter Straßenbau der Stadtverwaltung, mit der Befahrbarkeit zwischen Wiedenbrücker Friedhof und Bahnradweg. Für erforderliche Brückenbauwerke sind bereits die Stützen in Beton gegossen. Die Ausschreibungen für die Stahlkonstruktionen darüber (mit Eichenholzbelag) seien auf den Weg gebracht.

Mitte April hatten die Arbeiten für den neuen „Altarm“ der Ems auf dem gekauften etwa 15.000 Quadratmeter großen Westfalia-Gelände begonnen. Als Stillgewässer wird dieser Teil der künftigen „Naturems“ solange liegen bleiben, bis die gesamte Nebenflussstrecke von Wiedenbrück (Abzweig in Höhe Friedhof) bis nach Rheda (Anschluss im Bereich der Schlosswiesen) vollendet ist. Der Zeitpunkt dafür ist noch nicht gesetzt. Der junge „Altarm“ (Kosten rund 100.000 Euro, aber zu 80 Prozent gefördert) verläuft weitgehend parallel zur Ems und dient auch als Ausgleichsmaßnahme für die Hochwasserschutzbauten, die in den Stadtkernen von Wiedenbrück und Rheda entstanden sind oder noch entstehen werden.

20.000 Kubikmeter Boden sind für den „Altarm“ bewegt, aber nicht weit transportiert worden: Auf der gegenüber liegenden Seite des Bahnradwegs auf dem ehemaligen Klärwerksgelände wurde der Aushub wieder abgeladen und unter anderem zu einem 110 Meter langen, 60 Meter breiten und zehn Meter hohen Hügel aufgeschüttet.

Mehr in der „Glocke“ am Donnerstag.

SOCIAL BOOKMARKS