Fachleute sprechen von Lebensgefahr
Schwimmunterricht im Becken an der Piusschule ist möglicherweise nie mehr möglich. Aktuell besteht Lebensgefahr, heißt es.

Der von der Stadt beauftragte Sachverständige Günther Falkenberg geht von einer konkreten Gefahr für Leib und Leben aus, sollte das Lehrschwimmbecken an der Piusschule im jetzigen Zustand wieder öffnen. Anfang Januar war es zu einer Beschädigung des Hubbodens gekommen, woraufhin der Fachbereich Immobilienmanagement zunächst das Planungsbüro PGH beauftragte, sich die Sache genauer anzusehen. Jetzt sieht es so aus, als könne die Anlage nicht mehr repariert werden. Günther Falkenberg als weiterer Experte rät dringend dazu, das Bad geschlossen zu halten und von einer weiteren Nutzung abzusehen. Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung das Lehrschwimmbecken sofort gesperrt.

Vier Möglichkeiten gibt es nun: Eine wäre, den Hubboden und weitere technische Anlagen zu erneuern, wobei zunächst 250 000 Euro bereitgestellt werden müssten. Auch ein Ausbau des Bodens (60 000 Euro) wäre denkbar, ebenso wie eine anschließende Verfüllung (200 000 Euro). Letzte Variante: Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung, das Lehrschwimmbecken stillzulegen und ein Konzept für eine Nachfolgenutzung zu erarbeiten. Das Lehrschwimmbecken wurde 1971 errichtet. Sein Wert wird aktuell mit 213 000 Euro beziffert.

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