Fahrer hinterlässt Spur der Verwüstung
Bild: Eickhoff
Die Kontrolle über einen Transporter verlor dessen Fahrer am Dienstagabend auf der Pixeler Straße  in Rheda.
Bild: Eickhoff

Wie die Polizei mitteilt, bestand der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde aufgrund eines richterlichen Beschlusses eine Blutprobe entnommen. In Höhe des Pfarrheims St. Clemens überfuhr der 41-Jährige, der auf der Kolping- in Richtung Pixeler Straße unterwegs war, zunächst einen jungen Baum und einen Leitpfosten, die zur Fahrbahnverengung in diesem Bereich dienten. Der Mann setzte mit dem in Rumänien zugelassenen Kleinbus seinen Weg fort, ohne sich um den von ihm angerichteten Schaden zu kümmern.

Etwa 300 Meter weiter, an der Einmündung Pixeler Straße, wollte er offenbar nach links abbiegen. Dabei geriet er aber mit dem Kleinbus gegen die Ecke des gegenüberliegenden Hauses und überrollte die dortigen Anpflanzungen im Vorgarten. Er setzte zurück auf die Straße und kam anschließend nach links von der Fahrbahn ab. Der weiße Transporter kollidierte mit der Begrenzungsmauer eines Eckgrundstücks, rollte noch einige Meter weiter über den Gehweg und stieß schließlich gegen die Begrenzung des Nachbargrundstücks. Dort kam er zum Stehen.

Schwer verletzt ins Krankenhaus

Der Feuerwehr war zunächst per Notruf gemeldet worden, dass der Mann in dem Wagen eingeklemmt sei. Dies bewahrheitete sich aber nicht. Einige Feuerwehrleute, die nach dem Alarm zum Gerätehaus eilten und die Unfallstelle passierten, leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe, berichtete Löschzugführer Christian Kottmann.

Der Schwerverletzte, der nach Polizeiangaben keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde nach erster notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen in das St.-Elisabeth-Hospital in Gütersloh eingeliefert. Zunächst vermuteten die Beamten, dass unter Umständen auch eine internistische Erkrankung vorliegen könnte. Stattdessen erhärtete sich aber der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Der Kleinbus war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Pixeler Straße wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Der Schaden wird auf rund auf rund 45 000 Euro geschätzt.

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