Familienturntag mit zauberhaftem Gast 
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Mit seiner Zaubershow brachte Jürgen Wilmes (Mitte) die Kinder zum Staunen und in Schwung.
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In der Sporthalle am Burgweg wartete ein Parcours aus verschiedensten Übungen auf viele sportbegeisterte Kinder. Ob jemand Vereinsmitglied war oder nicht, spielte dabei keine Rolle. „Wir richten unser kostenloses Angebot besonders an Jungen und Mädchen im Kindergarten- und Grundschulalter und ihre Eltern. In den entsprechenden Einrichtungen haben wir auch kräftig die Werbetrommel gerührt“, sagte WTV-Vorsitzende Hedi Hesse, die sich über jeden einzelnen Besucher freute und alle willkommen hieß.

25. Auflage

Sie und ihre zahlreichen ehrenamtlichen Helfer hatten bereits am Vortag Turnmatten, Sprungkästen und Holzbänke geschleppt, um rechtzeitig mit dem Aufbauen fertig zu sein. Mittlerweile dürfte der Ablauf allerdings zur Routine geworden sein, denn in diesem Jahr stand die 25. Auflage der Veranstaltung an. Aus diesem Anlass gastierte mit Jürgen Wilmes aus Arnsberg ein Zauberkünstler als besondere Attraktion. Mit verblüffenden Seiltricks hatte er seine Zuschauer schnell in seinen Bann gezogen. Ohne Schere oder Messer zerteilte er ein Band in zwei Hälften, um es anschließend mit seinen flinken Fingern wieder zusammen zu fügen. Mit im Gepäck hatte er auch einen großen Koffer, aus dem er kurze Holzstäbe kramte, die er einigen Kindern in die Hand drückte. Jetzt war er nicht mehr bloß der Alleinunterhalter, denn er holte jeden, an den er einen Stab verteilt hatte, zu sich und setzte ihm einen rotierenden Plastikteller auf die Stabspitze, den es zu balancieren galt. Im Anschluss an seine Vorführung gab Jürgen Wilmes allen die Gelegenheit, sich im Jonglieren zu versuchen. Wem das nicht aufregend genug war, dem bot ein Hindernisparcours reichlich Abwechslung.

Parcours mit acht Stationen

An insgesamt acht Stationen mussten die Teilnehmer entweder über hin und her schwingende, an einem Turnbarren befestigte Seile balancieren, über einen Holzkasten springen oder auf einem Rollbrett eine Rampe hinunter sausen. Damit sich niemand verletzte, war immer ein Helfer des WTV an jeder Station, um bei Schwierigkeiten eingreifen zu können. Derjenige, der alle Übungen geschafft hatte, konnte sich anschließend über eine handvoll Süßigkeiten als kleine Belohnung freuen. Falls nach dem vielen Laufen, Springen und Toben der Magen knurrte, verschafften die Cafeteria und der Imbisswagen vor dem Eingang Abhilfe.

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