Feuerwehreinsatz im Rhedaer Forst
Bild: Eickhoff
Auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern hat sich am Montagmorgen Unterholz im Rhedaer Forst entzündet.
Bild: Eickhoff

In dem Waldstück an der Emser Landstraße, unweit der Stadtgrenze zu Gütersloh und im Schatten der im vergangenen Jahr errichteten Windräder, hatte sich das Unterholz auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern entzündet.

Vorsichtshalber war zunächst ebenfalls ein Tanklöschfahrzeug des Löschzugs Wiedenbrück mit 4000 Litern Wasser alarmiert worden. Dieses musste dann nicht mehr ausrücken, da der Landwirt die Pumpe zum Bewässern seiner Wiesen bereitgestellt hatte, so dass bis zu 30.000 Liter pro Minute zur Verfügung standen.

Bauer stellt Pumpe zur Verfügung

Während der Löscharbeiten rüsteten sich einige Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor den giftigen Rauchgasen zu wappnen. Mit Schaufeln und anderen Geräten wurde der trockene Waldboden aufgelockert, damit das Wasser tiefer einziehen konnte.

Da die Pumpe reichlich Wasser zur Verfügung stellte, konnte der Brand nicht nur schnell gelöscht, sondern der Boden auch intensiv gewässert werden.

Zahlreiche Schlauchleitungen wurden verlegt, etwa ein halbes Dutzend Strahlrohre vorgenommen. Nach rund 90 Minuten konnten die „Roten Löwen“ wieder einrücken, mussten anschließend aber das genutzte Material säubern oder ersetzen.

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