Für ein ganzes Jahr nach China
Bild: Kinder
Ein Jahr in China: Sven Sutthoff (15) aus Lintel weiß, wohin dioe Reise geht.
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„Gute Reise“, oder auf Chinesisch „yilu ping’an“, wünschten ihm Verwandte und Freunde kürzlich bei seiner Abschiedsparty. „Ich wollte immer schon ins Ausland fahren und dort eine längere Zeit verbringen“, beschrieb Sven Sutthoff seine Idee für ein Schuljahr weitab von der Heimat, die ihn von klein auf begeistert habe. „Etwas Exotisches“ sollte es werden – und deshalb fiel Ende 2012 die Entscheidung auf das „Reich der Mitte“, wie China in der örtlichen Sprache „Mandarin“ genannt wird. Er suche das Abenteuer und da sei Shanghai laut Sutthoff genau das Richtige.

Nun ist der Flieger in Richtung Shanghai-Pudong gestartet, wo der Linteler im gleichnamigen Stadtteil die kommenden zwölf Monate verbringen wird. Zuvor sei er weder geflogen, noch länger als zwei Wochen von zu Hause weg gewesen. Zunächst belege er einen vierwöchigen Intensiv-Sprachkursus, um für die chinesische Schule gewappnet zu sein. Zwei Volkshochschulkurse in „Mandarin“ habe er zuvor in Rheda-Wiedenbrück bereits absolviert. Das Sprechen klappte laut Sutthoff schon recht gut, er habe sich auch bewusst darauf konzentriert und wolle nun vor Ort die typischen Schriftzeichen erlernen. „Ich habe mir vorgenommen, dass ich bald dort Zeitungen und Bücher lesen und verstehen kann“, lautete das Ziel des 15-Jährigen vor Reiseantritt.

Ab Anfang September wird er in einer örtlichen Bildungseinrichtung die Schulbank drücken und bei einer Gastfamilie mit Kindern in seinem Alter leben. Die Namen der Schule und seiner Gastfamilie werden Sven Sutthoff erst vor Ort mitgeteilt: „Ich bin mir aber sicher, dass alles klappen wird. Die Chinesen sind offene, hilfsbereite und freundliche Menschen“, sagte der Ratsgymnasiast zuversichtlich.

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