Gelaufen für die Flüchtlingshilfe
Bild: Bitter
220 Läufer gingen in der Flora Westfalica an den Start.
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 Mit dem Geld ermöglicht der Kreisverband Gütersloh des Deutschen Kreuzes mit hauptamtlichem Vorstand Günter Göpfert schnelle Einzelfallhilfe außerhalb der Notaufnahmelager.

Ohne „Gute Geister“ – so heißt das aktuelle Stück des Wiedenbrücker Pius-Theaters, das am Samstagabend Premiere hatte – geht es nicht: Darsteller Friedemann Dressler lief drei der jeweils 500 Meter langen Runden zu je 2500 Euro. Damit sorgte allein das Laientheater für ein Spendenaufkommen von 7500 Euro. Mit dieser Überraschung rückte eine Viertelstunde vor dem Start um 13.45 Uhr Veranstaltungsmoderator Martin Masjosthusmann von der Laufgemeinschaft (LG) Burg heraus.

Organisator Hans-Werner Stekelenburg verriet der „Glocke“, dass insgesamt 220 Läuferinnen und Läufer 3752 Runden, also 1876 Kilometer zurücklegten. Martin Reckhaus brachte es auf 60 Runden (30 Kilometer), Bürgermeister Theo Mettenborg (CDU) auf 37 (18,5 km). Angekündigt hatte der Rathauschef lediglich 15 „Umdrehungen“ – wahrscheinlich, um seine Frau Michaela als Sponsorin nicht zu schocken. Für Stekelenburg aber war klar: Mettenborg trainiert für den Christkindllauf am 4. Dezember.

Der Vizepräsident des DRK-Kreisverbands und Unternehmer Leo Lübke (COR) drehte stolze 33 Runden (16,5 Kilometer) und förderte eine Läuferin mit 40 Euro sowie weitere Läufer mit 20 Euro je Runde, so dass er insgesamt eine Spende von über 2000 Euro generierte.

Ein starkes Bild bot vor herbstlicher Kulisse bei angenehmen 18 Plusgraden die Freiwillige Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück, die mit 35 Teilnehmern an den Start ging. Stadtbrandmeister Ulrich Strecker drehte 25 Runden. Für die Laufleistung der Blauröcke spendierte Fleischunternehmer Clemens Tönnies 1000 Euro.

Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Rheda-Wiedenbrück, Marissa Prinzessin zu Bentheim-Tecklenburg, erschien samt Schwiegermutter Sissi und ließ ihre Kinder Louise, Amalia und Carl Emil mit Startnummern ausrüsten. Louise glänzte mit 22 Runden.

Mitglieder des Laufclubs (LC) Wiedenbrück fuhren 20 junge Männer aus dem Notaufnahmelager am Burgweg zum Reethus, wo sie sich unter Läufer mischten.

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