Gesamtschulstart steht nichts im Weg
Die Ingenieure des Fachbereichs Immobilienmanagement arbeiten in den Ferien auf Hochtouren, damit zum Schulstart alles fertig ist. In der Parkschule entsteht innerhalb des bestehenden Gebäudes ein neues Lehrerzimmer mit großer Fensterfront. Das bisherige Lehrerzimmer steht kurz nach den Ferien für die Randstundenbetreuung zur Verfügung. Unser Bild zeigt auf dem Baugerüst (v.l.) Fachbereichsleiter Thomas Becher, Ralf Brinkmann, Heinz-Günter Fink, Arnd Baumann, Hubert Splietker und Holger Knust. Auch an den anderen Schulen gibt es viel zu tun. Unter anderem werden die beiden Teilstandorte für die neue Gesamtschule in Rheda und Wiedenbrück hergerichtet.

Beruhigt sein können alle Eltern, die ihre Kinder an der neuen Gesamtschule angemeldet haben. Beide Standorte werden pünktlich zum Unterrichtsbeginn am 4. September fertig sein. Das Hauptaugenmerk der Fachleute liegt derzeit darauf, dass die acht Eingangsklassen alles Notwendige vorfinden. In Rheda wird der Standort schon eingerichtet. „Dort haben wir bereits sehr gut renovierte Klassenräume vorgefunden“, erklärt Architekt Heinz-Günter Fink. „Auch der Spielplatz ist fertig.“

Am Standort Wiedenbrück müssen Klassenzimmer, Aufenthaltsräume, Sekretariate und Lehrerzimmer noch hergerichtet werden. Fachräume beispielsweise für die Naturwissenschaften müssen nicht geschaffen werden. Diesbezüglich gibt es eine Kooperation mit der Ketteler-Hauptschule.

Architekt Hubert Splietker kümmert sich um das Gesamtprojekt Gesamtschule. „In Rheda werden die Mensa und die Fachräume der Matthias-Claudius-Hauptschule gemeinschaftlich genutzt“, erläutert er. In Wiedenbrück soll die Mensa der Osterrath-Realschule von den Gesamtschülern mitgenutzt werden. Zwischen Esssälen und Schulgebäuden sind separate Wegeverbindungen geschaffen worden.

Auch am Einstein-Gymnasium in Rheda tut sich einiges: Dort entsteht ein Erweiterungsbau in modularer Bauweise. Der zweigeschossige Komplex wird nach den neuesten Standards ausgestattet. „Da hat unser Architekt Fink ganze Arbeit geleistet. Denn in so kurzer Zeit alles so perfekt zu koordinieren, war schon eine Herausforderung“, lobt Fachbereichsleiter Thomas Becher.

In dem Neubau wird die Oberstufe mit neun Klassenräumen zuzüglich Nebenräumen, Sanitäranlagen und Treppenhaus einziehen. Damit werden wieder alle Einsteinschüler zusammen auf einem Schulgelände unterrichtet.

Weitere Maßnahmen laufen in den anderen Schulen. 750.000 Euro werden verbaut. Von neuen Verteilkästen über Anstriche und Brandschutzverbesserungen bis hin zur Einrichtung zusätzlicher Unterrichtsräume reicht die Bandbreite der Arbeiten, die in den Ferien ausgeführt werden.

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