Grünes Licht für Sanierung des Nordrings
Bild: Sudbrock
Noch in diesem Sommer soll der Nordring zwischen Bielefelder Straße und „Am Sandberg“ saniert werden. Schlaglöcher und wellige Fahrbahn-Abschnitte gehören dann der Vergangenheit an.
Bild: Sudbrock

„Endlich geht es voran. Wir gehen davon aus, dass das Land sich an sein Versprechen hält und im Sommer tatsächlich mit der Instandsetzung des Nordring-Teilstücks beginnt“, sagt der Vorsitzende der CDU in Wiedenbrück, Norbert Flaskamp. Die Ortsunion war zuletzt vehement für die Sanierung eingetreten. Unterstützung bekamen die örtlichen Christdemokraten vom heimischen Landtagsabgeordneten André Kuper aus Rietberg.

Den Nordring zwischen den Kreuzungen Bielefelder Straße und „Am Sandberg“ hatten in der Vergangenheit immer wieder verschiedene Parteien – darunter auch die Rheda-Wiedenbrücker SPD – als Gefahrenquelle ausgemacht. Moniert wurde vor allem der wellige, unebene Zustand der Fahrbahn, der die stark frequentierte Strecke zu einer tückischen Holperpiste macht.

Im vor wenigen Tagen veröffentlichten Maßnahmenkatalog der rot-grünen Landesregierung zur Überarbeitung von Landesstraßen im laufenden Jahr ist auch der 800 Meter lange Nordring-Abschnitt enthalten. „Damit könnte die schon unendlich scheinende Geschichte doch noch einen glücklichen Ausgang nehmen“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, André Kuper. „Dieses Thema begleitet mich schon seit mehreren Jahren.“

Rheda-Wiedenbrücks stellvertretender Bürgermeister Norbert Flaskamp hatte auf Beschluss des Ortsunionsvorstands den Abgeordneten eingeschaltet, nachdem die Bemühungen der Emskommune immer wieder an der ablehnenden Haltung der Landesbehörde gescheitert waren. Kuper nahm sich der Sache an. Es entwickelte sich ein mehrjähriger Schriftwechsel mit dem zuständigen Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD). Nun sei das Ziel erreicht: „Die Maßnahme steht im Landeshaushalt und wird in Kürze ausgeschrieben“, erläutert Kuper. Baubeginn könnte dann im Sommer sein.

Dass es auf dem Nordring endlich voran geht, freut insbesondere Norbert Flaskamp als Vertreter der örtlichen CDU. „Wenn man auf den Nordring schaut, kann einem Angst und Bange werden. Der Zustand von Fahrbahn und Seitenbereichen ist nicht nur miserabel, sondern auch gefährlich“, sagt er. Nun sei endlich Besserung in Sichtweite.

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