Hallenbad: Eröffnung verzögert sich
Die Eröffnung des Hallenbades in Wiedenbrück verzögert sich auf Ende September.

Bei einem Einbruch auf der Baustelle in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli hatten Diebe auf der Suche nach Kupfer Kabelrollen gestohlen und dabei bereits verlegte Leitungen teils schwer beschädigt. Zwar wurden die Täter in der gleichen Nacht gefasst, der Schaden jedoch blieb.  „Die Beschädigungen sind außerordentlich“, erklärte Becher im Ausschuss für Grundstücke und Gebäude der Stadt am Dienstag.

Kosten der Sanierung erhöhen sich um 20 000 Euro

Die Kosten der Sanierung erhöhen sich durch den Einbruch und die Sachbeschädigungen um 20 000 Euro. Außerdem verzögert sich die Eröffnung des Hallenbades, die für Anfang September geplant war, um vier Wochen auf den 30. September. Damit Schwimmer in dieser Zeit trotzdem ihre Bahnen ziehen können, bleibt stattdessen das Freibad in Rheda so lange geöffnet, bis die Sanierung abgeschlossen ist. Das Freibad in Wiedenbrück schließt wie geplant direkt nach den Sommerferien. Auf die Nachfrage aus dem Ausschuss am Dienstag, ob die Baustelle am Hallenbad nicht ausreichend geschützt gewesen sei, sagte Thomas Becher von der Stadtverwaltung: „Es war so gesichert, wie es vorgegeben war. Die Sicherungen werden jetzt aber verstärkt.“ Becher kündigte außerdem an, dass die Stadt prüfen werde, ob die beiden Diebe Schadensersatz leisten müssen.

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