Hochwasserschutz: Wälle, Mauern, Balken
Mit dem letzten Dammbalken sorgen für Hochwasserschutz: (v. l.) Technischer Beigeordneter Gerhard Serges, CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Henkenjohann, Bauunternehmer Thomas Brummel, Bürgermeister Theo Mettenborg, Bauausschussvorsitzender Albert Jürgenschellert, FDP-Fraktionsvorsitzender Hubert Möller, Ratsherr Peter Woste, UWG-Fraktionsvorsitzender Dirk Kamin, Dipl.-Ing. Johannes Schäfer und Diplom-Ingenieur Detlef Sönnichsen (Büro Sönnichsen und Partner) und Tiefbauamtsleiter Michael Duhme mit Tochter Blanca.

Gebaut wird an der Reinkenwiese in Rheda, im Bereich Emssee bis zur Michael-Ende-Schule  sowie  rund um die Kernstadt Wiedenbrück vom Hallenbad bis zum Kreisgelände auf dem Reckenberg.

Der erste Abschnitt ist nun vollendet. Zum Abschluss legte Bürgermeister Theo Mettenborg mit Vertretern des Rats, der ausführenden Firmen und Rathausmitarbeitern erstmalig Dammbalken in einen Deichdurchlass „Am Neuen Werk“. Dort ist eines von insgesamt 14 Toren, das Lücken für Wege und Straßen in den Hochwasserschutzanlagen lässt. Bei eintretendem Hochwasser werden mit Hilfe der Balken die Schotten dicht gemacht und die Anwohner vor Überschwemmungen geschützt.

„Damit bieten wir Schutz und Sicherheit für viele Familien und ihre Heime in der Innenstadt,“ erklärte Mettenborg. Fertig gestellt wurden zudem 80 Meter Natursteinmauer und Erdwall am Rhedaer Tor, die auch dem Schutz der Kernstadt dienen. Der Hauptteil des zweiten Abschnitts von der Michael-Ende-Schule bis zum Nordring wird 2013 fertig gestellt. 2014 soll das Gesamtprojekt mit den beiden Schutzanlagen rechts und links der Ems in Höhe der Reinkenwiese vollendet werden.

Dann werden auf einer Gesamtlänge von 2500 Metern insgesamt 1196 Meter Mauer, 1296 Meter Erdwälle, ein Drosselbauwerk und 14 Dammbalkenverschlüsse das Hochwasser in Rheda-Wiedenbrück in Schach halten.

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