Im Küsterhaus geht es trotz Krise voran
Bild: Leskovsek
Zu Vorstandssitzungen treffen sich Ludger Vollenkemper und die anderen Entscheidungsträger des St. Viter Vereins „Dorf aktiv“ aktuell im Videochat. Am Freitagabend wird gemeinsam getagt, ohne sich zu treffen. Das gemeinsame Abendessen entfällt jedoch.
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In dem Rheda-Wiedenbrücker Stadtteil laufen derzeit die finalen Renovierungsarbeiten im alten Küsterhaus auf Hochtouren. Vieles gilt es somit aktuell für die Vorstandsmitglieder zu entscheiden. „Wir müssen jetzt einfach weitermachen, damit wir den geplanten Eröffnungstermin am 19. September halten können“, betont „Dorf aktiv“-Vorsitzender Ludger Vollenkemper.

Verein konferiert per Videochat

Er kam auf die Idee, die monatliche Vorstandssitzung als Videochat abzuhalten. Beim Probelauf am Mittwoch lief alles prima. Die Aktiven hoffen, dass am heutigen Freitagabend alles genauso reibungslos funktioniert. Dann wollen sich die acht Vorstandsmitglieder zu einer virtuellen Konferenz per Tablet, Notebook oder PC zusammenschalten.

Vollenkemper wird die Sitzung leiten, in der es um wichtige Fragen wie die Anschaffung von Inventar, den Aufbau der Küche, weitere Malerarbeiten, die Renovierung der alten Türen und der Treppe sowie um die Außenbepflanzung geht.

Arbeiten liegen im Zeitplan

Auch die Finanzierung der Umgestaltung ist jeden Monat ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Dank vieler Helfer kann gerade jetzt in der Endphase das Meiste ehrenamtlich gestemmt werden. „Wir achten dabei streng darauf, dass nie mehr als zwei Personen tätig sind und der Mindestabstand eingehalten wird“, erklärt Vollenkemper. Er ist froh, dass es trotz der Coronakrise im Küsterhaus weitergeht. Die Landschaftsgärtner verlegen derzeit das Pflaster, es werden Beete bepflanzt und Wege geschaffen. Und auch drinnen geht es langsam, aber stetig vorwärts.

Handlungsfähigkeit sicherstellen

Vollenkemper gibt anderen, gerade kleineren Vereinen den Tipp, sich per Videokonferenz regelmäßig zu besprechen. Denn die Zeit nach Corona werde kommen und dann müssten die Gemeinschaften von jetzt auf gleich wieder handlungsfähig sein.

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