Im zweiten Anlauf zum richtigen Platz
Bild: von Stockum
Dr. Sybille Schneiders mit Dr. Rüdiger Krüger.
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Die promovierte Frühgeschichtlerin, die in Freiburg, Basel und Dublin studiert hat, war acht Jahre lang die Internationale Koordinatorin für Auslands- und Studienprogramme und -kontakte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg. Im Frühjahr dann wechselte sie nach Gütersloh, wurde dort als „neue Powerfrau am richtigen Platz“ (Güterslohs Kulturdezernent Andreas Kimpel) gehandelt, ehe es vier Monate später zum überraschenden Bruch mit der Historikerin kam.

Personalkarussell dreht sich 

Sybille Schneiders hat mit diesem Kapitel abgeschlossen und verantwortet nun in Rheda-Wiedenbrück den Fachbereich eins, also jenen, unter dessen Dach die Ressorts Politik, Gesellschaft und Umwelt angesiedelt sind. Die bislang Zuständige, Claudia Kukulenz, wechselte bekanntlich Anfang September zur Volkshochschule Bielefeld, um dort die Leitung zu übernehmen. Im Auswahlverfahren hatte sie mit ihren Qualifikationen in der Erwachsenenbildung und einschlägigen Berufserfahrungen überzeugt.

Nachfolgerin Sybille Schneiders ist abgesehen von dem Intermezzo in der Nachbarstadt frisch auf dem Volkshochschulmarkt, blickt insofern aus einer neuen Perspektive auf das vor ihr Liegende. Dr. Rüdiger Krüger lobt die „sehr gute Entscheidung“ des Aufsichtsrats. „Ich bin richtig zufrieden und froh, auch darüber, dass uns Sybille Schneiders sofort zur Verfügung steht.“ Dank ihrer Managementerfahrungen hegt der Volkshochschulchef keinen Zweifel daran, dass die 38-jährige „die fetten Aufgaben“, die mit der Leitung des Fachbereichs verbunden sind und angesichts der politischen Entwicklung in Europa auch nicht weniger werden, erfolgreich meistern wird. Als Beispiel nennt er das Projekt „Demokratie leben“.

20 Mitbewerberinnen im Rennen

„Es sind Herausforderungen, die einer starken Persönlichkeit bedürfen“, ist sich Krüger sicher, diese mit Sybille Schneiders gefunden zu haben. Die 38-Jährige, die in Gütersloh lebt, hatte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen knapp 20 Mitbewerber durchgesetzt, die Krüger zufolge „ausnahmslos alle sehr interessant waren“.

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