Kicker lassen faires Spiel hochleben
Rund 130 Spieler aus dem gesamten Kreisgebiet nahmen am Samstag am Fair-Play-Cup teil. Die dritte Auflage des Wettstreits wurde organisiert vom Jugendtreff „Indoor“ des städtischen Jugendzentrums „Alte Emstorschule“. Aufgrund der nasskalten Wetterlage wurde nicht, wie ursprünglich geplant, auf dem Platz des FSC Rheda gekickt, sondern in der Sporthalle der Matthias-Claudius-Schule.

Die Wetterlage gestaltete sich indes schwierig. Unablässiger Niederschlag veranlasste die Veranstalter um Corinna Renger vom Jugendhilfeausschuss sowie Gregor Mehler und Nahir Aslan dazu, das ursprünglich als Freiluftereignis auf dem Platz des FSC Rheda geplante Kickerturnier kurzerhand in die Sporthalle der Matthias-Claudius-Schule zu verlegen.

Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Flaskamp begrüßte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus dem gesamten Kreisgebiet angereist waren. Der Name des Wettstreits drücke im Grunde genommen schon aus, worum es gehe, sagte Flaskamp. So stünden weder Sieg noch Niederlage im Mittelpunkt, sondern das faire Spiel und der Spaß an der Sache. Ein Umstand, der heute viel zu selten auf Sportplätzen zu beobachten sei, bedauerte er. „Ich finde es beeindruckend, dass weit mehr als 100 junge Menschen aus dem Kreis Gütersloh mit vielen verschiedenen Nationalitäten hier heute zusammen Fußball spielen, weil sie Freude daran haben“, bemerkte Flaskamp. Sein Dank galt insbesondere den Organisatoren, die den dritten Cup vorbereitet hatten. Er wünschte allen gute Spiele ohne Verletzungen.

Da aufgrund der neuen räumlichen Situation statt zwei Rasenplätzen lediglich eine Halle zur Verfügung stand, mussten auch die Spielregeln schnell und unbürokratisch angepasst werden. So dauerten die Begegnungen der Vorrunde nur fünf Minuten, in denen die Spieler alles geben mussten. Erst in der zweiten Runde legten die Organisatoren eine Minute drauf. Die Schiedsrichter richteten ihren Blick nicht nur auf das korrekte Fußballspiel, sondern auch auf das gute Miteinander. Kameradschaftliches Verhalten wie das Aufhelfen nach einem Sturz wurde positiv bewertet. Foulspiel, Anschreien, Beleidigen oder Wegstoßen wirkten sich dagegen negativ auf das Gesamtergebnis aus.

Als fairste Mannschaft wurde am Ende der „FV Kühltown“ aus Gütersloh gefeiert. Turniersieger wurden die „Asphaltkicker“, gefolgt vom Team „Indoor“. Platz drei belegte das Team „Rumänien“. Die Veranstalter zeigten sich mit der dritten Auflage des Turniers zufrieden: Alles verlief harmonisch und konfliktfrei.

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