Komposttonnen warten auf Müllabfuhr

In Rheda kommt Prezero nicht bei der Entleerung der Komposttonnen nach.

Und von denen gibt es dieser Tage jede Menge, offenbar vor allem in Rheda: Dort nämlich kommt das Unternehmen nicht bei der Entleerung der Komposttonnen nach. Die Behälter stehen mancherorts schon seit Tagen an der Bordsteinkante und entwickeln sich in der prallen Sonne nicht zu ihrem Vorteil.

„Bedauern das außerordentlich“

„Wir bedauern das außerordentlich“, sagte am Mittwochabend Prezero-Pressesprecher Boris Ziegler der „Glocke“. Leider seien etliche Mitarbeiter bei den tropischen Temperaturen der vergangenen Tage und Wochen erkrankt, so dass die einzelnen Touren nicht in der gewohnten Regelmäßigkeit hätten gefahren werden können. „Wir reden hier über einen knochenharten Job, den unsere Jungs da zum Teil jenseits der 40-Grad-Grenze zu erledigen hatten und haben“, so Ziegler weiter.

Mittlerweile lichte sich das Krankenlager und kehrten die Beschäftigten sukzessive zurück an ihre Arbeitsplätze, so dass in wenigen Tagen auch die letzte stehengebliebene Komposttonne geleert werde, ist der Pressesprecher zuversichtlich. Um wie viele Behälter es sich handelt, vermochte er auf die Schnelle nicht festzustellen.

Bürger machen Unmut Luft

Zuletzt hatten sich etliche Rheda-Wiedenbrücker im Rathaus gemeldet und dort ihrer Verärgerung freien Lauf gelassen. „Wir können allerdings an dem Umstand nichts ändern, sondern lediglich vermitteln“, sagte Lena Henkenjohann, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, auf Anfrage der „Glocke“. Zuständig sei der beauftragte Entsorgungsdienstleister. Lange Zeit ist das die Firma Tönsmeier gewesen, die seit dem vergangenen Jahr Teil der Unternehmensgruppe Prezero ist.

SOCIAL BOOKMARKS