LKW-Brand auf  Umgehungsstraße
Bild: Eickhoff
Am Dienstagnachmittag ist ein LKW auf der Umgehungsstraße B 64 in Rheda-Wiedenbrück in Brand geraten.
Bild: Eickhoff

Gegen 15.35 Uhr war einem LKW-Fahrer durch Lichtzeichen entgegenkommender Autofahrer signalisiert worden, dass mit seinem Lastzug etwas nicht stimmt. Der 51-Jährige lenkte die Sattelzugmaschine kurz hinter der Eisenbahnbrücke am Moorweg auf den Seitenstreifen, als er auf der Bundesstraße in Richtung Herzebrock unterwegs war. Als er ausstieg, sah er, wie das Kühlaggregat des Aufliegers bereits lichterloh brannte. Er versuchte noch, den Auflieger abzukoppeln, musste den Versuch aber abbrechen: Die Verbindungsschläuche hatten ebenfalls bereits Feuer gefangen. So konnte der Mitarbeiter einer Bielefelder Spedition, der Gebäck von Mastholte nach Dissen bringen sollte, nur noch seine persönlichen Habseligkeiten aus der Zugmaschine retten.

Verkehrsbehinderungen

Zwölf Feuerwehrleute rüsteten sich nach Angaben des Einsatzleiters und Rhedaer Löschzugführers Christian Kottmann mit Atemluftgeräten aus, um sich vor Brandrauch zu schützen. Zwei Feuerwehrleute krabbelten nach einem ersten Außenangriff auf die Ladefläche, um glühende Teile im Inneren des Aufliegers zu löschen. Während der Arbeiten sperrte die Polizei die Bundesstraße im Feierabendverkehr zwischen der Gütersloher Straße und der Anschlussstelle Nordrheda. Aus Richtung Lippstadt staute sich der Verkehr auf dem Zubringer bis zum Wasserturm. Auch im Bereich der Abfahrten der Autobahn A 2 stand der Verkehr. Nach rund einer Stunde konnten die Fahrzeuge einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden, Zugmaschine und Auflieger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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