Liberale fordern härtere Strafen
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„Die Skrupellosigkeit, mit der die Täter vorgegangen sind, schockiert uns zutiefst“, schreibt die FDP in einer Stellungnahme zu dem Übergriff auf einen Rettungswagen in Wiedenbrück, bei dem am frühen Sonntagmorgen Sanitäter von zwei Fußgängern angegriffen worden waren. In einem Brief an Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) fordern die Freidemokraten härtere Strafen.
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„Die Skrupellosigkeit, mit der die Täter vorgegangen sind, schockiert uns zutiefst. Das haben wir in dieser Form im Kreis Gütersloh noch nicht erlebt. Menschen, die andere schützen und Leben retten, haben besonderen Schutz verdient. Wir sind froh, dass der Sanitäter offenbar nicht schwer verletzt wurde“, erklärt Hermann Ludewig, Vorsitzender der Liberalen im Kreis Gütersloh. Die Tatsache, dass Rettungskräfte in Ausübung ihrer Arbeit zu Opfern von Gewalttätern geworden sind, sei nicht hinnehmbar. „Die Kriminellen gehören mit aller zur Verfügung stehenden Kraft verfolgt und mit aller Härte des Strafgesetzbuchs bestraft. Neben dem Angriff auf die Rettungssanitäter selbst wurde von diesen Menschen möglicherweise das Leben der Person gefährdet, der der Einsatz eigentlich gegolten hat. Zur Hilfeleistung für diese Person wurde wertvolle Zeit vergeudet“, sagt Ludewig.

Deutschlandweit seien Anschläge auf Rettungskräfte längst keine Seltenheit mehr. „Immer wieder wird aus dem gesamten Bundesgebiet berichtet, dass Rettungskräfte, Feuerwehrleute und auch Polizisten im Dienst zu Opfern von Übergriffen werden. Es sollte darüber nachgedacht werden, speziell solche Taten mit einem höheren Strafmaß zu belegen“, ergänzt Thorsten Baumgart, stellvertretender Vorsitzender der FDP im Kreis Gütersloh.

Die Freien Demokraten haben sich dazu entschlossen, NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) als obersten Dienstherren der Polizei im Land in Form eines offenen Briefs zu kontaktieren. „Wir sind der Meinung, dass vor allem Rettungs- und Sicherheitskräfte unter besonderen Schutz zu stellen sind. Zudem stellt sich uns die Frage, ob die vorhandenen Sicherheitsressourcen ausreichend sind und zielgerichtet eingesetzt werden. Gefühlt ist es unsicherer geworden. Wir haben auch in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass Prestigeaktionen wie ein landesweiter Blitzmarathon nicht die richtigen Prioritäten darstellen“, sagt Patrick Büker vom FDP-Stadtverband.

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